<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Märchen für Bielefeld &#187; Lumpi</title>
	<atom:link href="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/category/lumpi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de</link>
	<description>Von Zauberern, Riesen und Geistern rund um Bielefeld</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Mar 2017 11:40:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Liebe Märchenfreunde</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2017/03/05/liebe-marchenfreunde/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2017/03/05/liebe-marchenfreunde/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 11:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[verschiedenes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/?p=3055</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Märchenfreunde, Leider ist unsere Großmutter Karla Keitel, die Schöpferin dieser wundervollen Märchen über Bielefeld und andere Orte, kürzlich verstorben. Es wird also keine weiteren Geschichten und Fabeln mehr von ihr geben. Wir werden sie immer in liebevoller Erinnerung behalten, ihre Enkel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<p>Liebe Märchenfreunde,</p>
<p>Leider ist unsere Großmutter Karla Keitel, die Schöpferin dieser wundervollen Märchen über Bielefeld und andere Orte, kürzlich verstorben.<br />
Es wird also keine weiteren Geschichten und Fabeln mehr von ihr geben.</p>
<p>Wir werden sie immer in liebevoller Erinnerung behalten,</p>
<p>ihre Enkel</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2017/03/05/liebe-marchenfreunde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lumpi in Omas Jugendzeit.</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2014/03/24/lumpi-in-omas-jugendzeit/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2014/03/24/lumpi-in-omas-jugendzeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 09:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/?p=3027</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#160; Jetzt erzähle ich eine Lumpigeschichte für die Omas und deren Mütter. Ironisch möchte ich sagen, auch zum Mitsingen geeignet, denn die Worte und Melodien haben sich leider unlöschbar in unsere Hirne eingenistet. Lumpi ist nicht allein auf der Welt, auch Oma wohnt in Bielefeld, Als er in den ersten Jahren noch so klein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="40 Oma mit Kindern blau" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/40omamitkindernblau.jpg" width="450" height="375" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt erzähle ich eine Lumpigeschichte für die Omas und<br />
deren  Mütter. Ironisch möchte ich sagen, auch zum<br />
Mitsingen geeignet, denn die Worte und Melodien haben<br />
sich leider unlöschbar in unsere Hirne eingenistet.                         </p>
<p>
                   <img alt="l Lumpi in Omas ZeitIt" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/llumpiinomaszeitit.jpg" width="450" height="83" /></p>
<p>
Lumpi ist nicht allein auf der Welt, auch Oma wohnt in Bielefeld,<br />
Als er in den ersten Jahren noch so  klein und unerfahren,<br />
brauchte man nicht lange bitten, Oma kam zum Babysitten.<br />
Heut’ will Lumpi sie besuchen, er hofft es gibt Schok’ladenkuchen.<br />
Oma sitzt nicht mit Strickzeug da, grad chattet sie mit Eva in Amerika.<br />
Ganz nahe ist er nun gerückt und hat seinen Stift gezückt,<br />
hat sein Notizbuch mitgebraucht, denn er hatte sich gedacht:<br />
„Kenn Länder, Meere, Himmelzelt, doch Du hast mir noch nie erzählt,<br />
wie es so war, als Du mal klein, das wird doch sicher spannend sein.</p>
<p align="center"><img alt="img558" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/img558.jpg" width="450" height="367" /></p>
<p>Ort und Zeit vergehen im Traum, er sitzt in Omas Klassenraum.<br />
Da hocken sie alle brav und still, Hände gefaltet, wie Lehrer es will.<br />
Mit sauberer Schürze und Schleife im Haar scheint es alles wunderbar.<br />
Nachmittags wird in diesen Jahren gern mit dem Wipproller rumgefahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="40 meine Klasse" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/40meineklasse.jpg" width="450" height="289" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Luisenbund geht man hin und wieder und singt als Kornblümchen<br />
                                                                                   Kinderlieder.<br />
In blauem Kleid macht man Ringeltanz und trägt aus dem Kopf einen<br />
                                                                         Kornblumenkranz,<br />
denn dieses bescheidene kleine Ding war die Lieblingsblume der Königin.<br />
   &#8220;Die Blümelein sie schlafen schon längst im Mondenschein&#8221;.<br />
Und wir sind lieb und arglos, wir sind ja noch so klein.</p>
<p align="center"><img alt="Kornblümchen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/kornbluemchen-1.jpg" width="450" height="356" /></p>
<p>Damals war`s ein unruhig Leben. Es hat etwa 30 Parteien gegeben.<br />
Es gab keinen, der sie friedlich vereint, denn alle waren sich spinnefeind.<br />
Die Not im Land ist riesengroß, das halbe Volk ist arbeitslos-<br />
Als Lumpi am Jahnplatz spazieren gegangen, da hat plötzlich eine<br />
                                                                       Schießerei angefangen,<br />
und einer schreit ganz außer Atem:<br />
      &#8220;Licht aus , Messer raus, Noske kommz mit Handgranaten!!&#8221;<br />
Lumpi hat sich sehr erschreckt und sich im Mertenshaus versteckt.<br />
Als wieder Ruhe, sah der Tropf zwei Einschußlöcher neben seinem Kopf<br />
Was Wunder, wenn er sich gedacht, es muß einer kommen, der da              <br />
                                                                             Ordnung macht.</p>
<p>(Noske war als Minister zuständig für das Mlitär)</p>
<p align="center"><img alt="42 Straßenschlacht fertig" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/42strassenschlachtfertig.jpg" width="450" height="386" /></p>
<p>Nach Berlin an einem Wintertag fährt Lumpi mit dem alten Hanomag,<br />
um seine Tante zu besuchen und freut sich auf den Geburtstagskuchen,<br />
doch am Brandenburger Tor geht&#8217;s weder rückwärts oder vor.<br />
Lumpi kann es garnicht fassen, riesengroße Menschenmassen<br />
und Polizei, übergenug, schauen auf einen Fackelzug.<br />
Hitler hat&#8217;s zum Kanzler gebracht, nun ergreift er seine Macht.</p>
<p align="center">
<p align="center"><img style="HEIGHT: 344px; WIDTH: 544px" alt="31" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/31.januar1933machtergreifung.jpg" width="450" height="274" /></p>
<p>Und  auf einmal ändert sichs allerorten, aus Kornblümchen sind<br />
                                                                    Jungmädel geworden.<br />
Weihevoll, wie’s einer Taufe gleicht, wird der lederne Knoten gereicht.<br />
Und man singt am lodernden Feuer im Chor: „Flamme empor.“<br />
Feuer hat große Bedeutung bekommen, es ist dem heidnischen Glauben<br />
                                                                                    entnommen.</p>
<p align="center"><img alt="Flamme empor" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/flammeempor.jpg" width="450" height="351" /></p>
<p>Was für Kartoffeln und Boskoop vom Baum, das wird auf einmal zum<br />
                                                                                         Luftschutzraum.<br />
Üben mit Gasmaske ist gefordert, der Luftschutzwart hat’s angeordnet.<br />
So tapst Pimpf Lumpi blind herum und findet das gewaltig dumm.<br />
Sand und Wassereimer stellt man bereit, aber, es war noch nicht so weit.</p>
<p align="center"><img alt="Gasmaskenprobe" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/gasmaskenprobe.jpg" width="450" height="319" /></p>
<p>Sonntags gibt’s keinen Braten mehr, es muß ein Eintopfessen her.<br />
Ob Erbsen- oder Graupensuppe, das war dem Führer wirklich schnuppe.<br />
Er geht uns, wie man sehen kann, mit gutem Beispiel stets voran.</p>
<p align="center"><img alt="eintopf" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/eintopf.jpg" width="450" height="362" /></p>
<p>Alleweil ist man dann bereit, für’s WHW ist immer Zeit.<br />
Man läßt die Sammelbüchsen rasseln, auf daß die Groschen darein<br />
                                                                                    prasseln.<br />
Man steckt den Spendern Bildchen an, so sieht man, wer es nicht getan.<br />
Lumpi will mit trommeln stützen, mag’s der Winterhilfe nützen.</p>
<p align="center"><img alt="40 Hitler WHW Sammeln" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/40hitlerwhwsammeln.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Den Samstag man besonders mag, denn der ist nun Reichsjugendtag.<br />
Man büffelt nicht mit großem Ziele, man macht im Wald Geländespiele.<br />
Heut keine Mühe keinen Frust, wir danken es dem lieben Rust.<br />
Ein jeder kraxelt so gut er kann, man hat ja ’ne Kletterweste an.<br />
Den Wimpel klaun gilt die Bemühung. Das Ganze nennt man<br />
                                                                       Wehrerziehung.<br />
Verdreckt und müde dann am Ziel, doch noch gibt es genug Persil.</p>
<p>(Rust war Reichsminister für Wissenschaft und Erziehung)</p>
<p align="center"><img alt="Geländespiele" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/gelaendespiele.jpg" width="450" height="337" /></p>
<p>Allein die Hymne tuts nicht mehr, Horst Wessels Lied muß hinterher.<br />
    „Die Fahne hoch, die Reihn geschlossen, SA marschiert mit festem Tritt.<br />
   Und jene, die man hat erschossen, marschieren dann im Geiste mit.“<br />
Es wird ein Fahnenkult getrieben, seine Fahne muß man lieben.<br />
   „ Unsre Fahne flattert uns voran, in die Zukunft ziehn wir Mann für Mann.<br />
    Die Fahne führt durch Nacht und Not, die Fahne ist mehr als der Tod.“<br />
Müssen wir das wirklich glauben, will man uns die Zukunft rauben?<br />
Doch solch Denken liegt uns fern, wir haben uns’re Fahne gern.<br />
Und wir grüßen, wie man muß, ordentlich mit Führergruß.</p>
<p>(Horst Wessel ist übrigens in Bielefeld geboren.)</p>
<p align="center"><img alt="40 Fahnengruß" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/40fahnengruss.jpg" width="450" height="404" /></p>
<p align="center">
<p>Weimar ist groß in Mode gekommen, er hat im Elephant Quartier<br />
                                                                               genommen,<br />
Massen schreiend vor’m Hause stehn: „Wir wollen unsern Führer sehn!“<br />
Wir haben ja keinen Kaiser mehr, als Volksidol muß er nun her.</p>
<p align="center"><img alt="40 Hitler elefant 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/40hitlerelefant2.jpg" width="450" height="337" /></p>
<p>Ein Deutscher spricht Deutsch! Ein jeder Gesell!<br />
Fremdwörter sind verboten, das ist ein Befehl!<br />
Früher war den Leuten klar, ein Pasant geht auf dem Trottoire.<br />
Ein Zug wird auf dem Perron erwartetm, man stegt ins Cupé,<br />
                                                    und das Bähnlein startet.<br />
Heut steht man auf dem Bahnsteig und steigt ins Abteil,<br />
statt dem Konteur hält man dem Schaffner die Fahrkarte feil.<br />
Das Kaschnee trägt man als Halsumhang, und das Chaiselongue<br />
                                                                  ist eine Liegelang.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 358px; WIDTH: 518px" alt="Liegelang" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/liegelang.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Da Konfirmationen altmodisch seien, gibt es nun die Jugendweihen.<br />
Auf Führer und Reich schwört man sich ein und gelobt, dem Volk ein<br />
                                                                    Genosse zu sein.<br />
Jungs bekommen – was dem Ritterschlag gleicht – ein heilig zu haltendes<br />
                                                                                  Messer gereicht.<br />
Kirchliche Hochzeit sei Bürgerkrampf. Im Standesamt gibt es statt Bibel<br />
                                                                                      „Mein Kampf“.<br />
Doch Göring gibt Emmy mit Pomp den Ring, und sie ist nun unsere Königin.<br />
In der Schorfheide siedelt der gute Mann eine Auerochsenherde an.<br />
Als ob, meint Lumpi, in den braunen Sphären nicht schon genügend Ochsen<br />
                                                                                                 wären.</p>
<p align="center"><img alt="i42 Göring mit Wisent" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/i42goeringmitwisent.jpg" width="450" height="328" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p> Lumpi findet’s allerhand, ein Hetzbild an der Kirchenwand.<br />
Der Stürmer hört nicht auf zu schreien, daß Juden unser Unglück seien.<br />
An jeder Wand sieht jedermann sich schreckensvolle Fratzen an.<br />
Es sei der Satan, der uns quält, so hat der Stürmer uns erzählt.<br />
Die Hetze ist kaum noch zu nennen, und plötzlich Synagogen brennen.<br />
Man hat’s gesehen und gehört, und alle Leute sind verstört.</p>
<p align="center"><img alt="42 Stürmer" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/42stuermer.jpg" width="450" height="385" /></p>
<p>Hast du denn auch solche Juden gekannt? fragt Lumpi und ist ganz <br />
                                                                                   gespannt.<br />
Meine beste Freundin war Hella Horn, als  3/4-Jüdin ward sie gebor&#8217;n.<br />
Als tüchtiger Arzt war ihr Opa bekannt und hochgeachtet im ganzen Land.<br />
Da sind die braunen Gesellen gekommen, haben die Praxis ihm<br />
                                                                           weggenommen,<br />
haben verfolgt ihn und geschmäht&#8230;.und eines Tages war es zu spät!<br />
Man verlieh ihm im Weltkrieg das &#8220;Eiserne Kreuz&#8221;<br />
                Jetzt hängt er sich auf am Fensterkreuz!</p>
<p>(Nicht nur Ärzte, Anwälte usw. auch alle Geschäfte wurden<br />
zerstört und geplündert und die Kaufleute enteignet.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="42 Judengeschaft" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/42judengeschaft.jpg" width="450" height="299" /></p>
</p>
<p>
Lumpi will ins Kino gehen, möchte den tollen Rühmann sehn.<br />
Was ist denn grad im Angbot?“ „Es gibt heut „Quax, der Bruchpilot.“<br />
Doch der Besuch wird schnell vertagt, Heimabend ist jetzt angesagt.<br />
Die Mädchen sitzen all im Rund in ihren Jacken schwarz, rot, bunt.<br />
Sie üben sich in Sang und Sing, doch ihr Interessse ist gering.<br />
Der Geist steigt nicht empor zu Sternen, man muß die Geburtstage der<br />
                                                                                Gauleiter lernen.</p>
<p align="center"><img alt="42 Heimabend Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/42heimabendbild.jpg" width="450" height="508" /></p>
<p>
Und plötzlich ist auf einmal Krieg, die Wochenschau zeigt Sieg für Sieg<br />
Vom Volksempfänger informiert, das ganze Volk nun jubiliert.<br />
Man singt ganz außer  Rand und Band:<br />
         „Bomben, Bomben, Bomben auf Engeland.“<br />
Man sagt, wir seien ein Volk ohne Raum, also erfüllen wir den Traum<br />
und lassen die Pferdchen gen Osten traben. Wir wollen die Kornkammer<br />
                                                                                 Ukraine haben.<br />
        „Von Finnland bis zum Schwarzen Meer<br />
        vorwärts nach Osten du stürmend Heer.<br />
        Freiheit das Ziel, sieg das Panier,<br />
        Führer befiel, wir folgen Dir!“ <br />
In Kiew ist Deutsche Reiterei, ich glaube, Lumpi wär gerne dabei.<br />
Wir haben schulfrei, ach wie schön, so könnte es doch weitergehn.</p>
<p align="center"><img alt="42 Kiev" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/42kiev.jpg" width="450" height="378" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch bald zu merken , leider, so geht’s dann nicht mehr weiter.<br />
Es gibt weder Kaffee noch Schokolade, wir haben die Kontinentalblockade.<br />
Die Volksernährung muß nun starten mit bunten Lebensmittelkarten.<br />
5o Gramm Brot gibt es pro Tag und 5 Gramm Fett, wenn man es mag.<br />
Fleisch gibt’s im Monat ein halbes Pfund. Wer sagt denn da: „Na, wie    <br />
                                                                                        gesund.“<br />
Bezugsscheine gibt’s für Kleider und Schuhe, vor Modefimmeln hat man<br />
                                                                                          Ruhe. <br />
Uns’re Klasse schreibt im Crüwellhaus Scheine für Seife und Waschmittel aus. </p>
<p align="center"><img alt="Lebensmittelkarte" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/lebensmittelkarte.jpg" width="450" height="335" /></p>
<p>                                    Lebensmittelkarte für einen Monat<br />
                                    für Jugendliche von 6 bis 18 Jahren.</p>
<p>Im Winter frier’n uns die Nasen ab, denn Holz und Kohlen sind sehr kapp.<br />
Die Klassenzimmer sind eisekalt, wir hocken in Mänteln und zittern halt.<br />
Zöpfe sind nicht mehr gefragt, Olympiarolle ist angesagt.<br />
Soll beim Frisör die Frisur gelingen, muß man 3 Briketts mitbringen.<br />
Und an den Wänden, schaut nur genau, da klebt ab jetzt der Kohlenklau.<br />
Wen wundert, wenn die Menschen frieren, daß sie dann selbst organisieren.</p>
<p align="center"><img alt="40 Kohlenklau Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/40kohlenklaubild-1.jpg" width="450" height="448" /></p>
<p>Lumpi hat das nicht erwogen, er wird als Flakhelfer eingezogen.<br />
Und er bedient bei Tag und Nacht zur Fliegerabwehr die 8 Komma 8.<br />
Am Schloßhof hat er Stellung besetzt , wird später an die Front versetzt.<br />
Der Krieg ging so allmählich schief. Aus Stalingrad kam sein letzter Brief.<br />
Dann hat man von Lumpi nichts mehr gehört, ob er wohl jemals wiederkehrt?</p>
<p align="center"><img alt="Flakhelfer 8,8" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/flakhelfer88.jpg" width="450" height="301" /></p>
<p align="center">
<p>Hauchstrümpfe kann man nirgens mehr kaufen. Da werden wir eben<br />
                                                                                 barfuß laufen.<br />
Man muß da nur erfinderisch sein, man malt mit Farbe ’nen Strich auf’s Bein<br />
Autos fahr’n nicht, es gibt kein Benzin, und Pferde müssen Kanonen ziehn.<br />
Tanz ist verboten, fällt nicht schwer, es gibt ja daheim kaum Männer mehr.<br />
Nun sind auch noch die Kinos geschlossen, das hat uns nun doch verdrossen.<br />
Mit „Kraft durch Freude“ Reisen machen, darüber kann man nur noch lachen.<br />
Doch das kommt ja wieder &#8211; nach dem Sieg – wir wollen den totalen Krieg!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 395px; WIDTH: 536px" alt="Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/bild.jpg" width="450" height="337" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Vätern gehn langsam die Kugeln aus, die Mütter drehen Granaten<br />
                                                                                          zuhaus,<br />
die Kinder sammeln überall zentnerweise Altmetall.</p>
<p align="center"><img alt="Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/bild-1.jpg" width="450" height="262" /></p>
<p>Nach dem Abi kommt erst mal der Bescheid, nun wird man eine Arbeitsmaid.<br />
Beim Bauern schuften von früh bis spat, damit das Volk was zu essen hat.<br />
Das ist sozial. Darüber läßt sich nicht streiten. Plakate versprechen herrliche<br />
                                                                                                    Zeiten.<br />
Und wenn man Glück hat hier auf Erden, kann man danach noch<br />
                                                                           Blitzmädchen werden.<br />
Als Funker große Ehre erwerben, oder an der Front den Heldentod sterben.</p>
<p align="center"><img alt="Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/bild-2.jpg" width="450" height="472" /></p>
<p>Der Krieg dauert schon 6 Jahre lang, immer begleitet von hehrem Gesang.<br />
     „Wir werden weiter marschieren, bis alles in Scherben fällt,<br />
    denn heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“<br />
Wir müssen uns wohl korrigieren, wir werden den Krieg verlieren.<br />
Nur der Deutschlandsender die Lage berichtet, und die wird von Dr.<br />
                                                                     Goebbels „erdichtet“.<br />
BBC zu hören gilt strenges Verbot, und wird bestraft gleich mit dem Tod.<br />
Sonntags bringt’s Radio Wunschkonzert. Was wird denn da so angehört?<br />
Spieß Schmidt hört, daß er nun Drillinge hat, und bei Müllers fand eine<br />
                                                                                Hochzeit statt.<br />
Die Lale singt von Lilli Marlen, und Zarah weiß, daß Wunder geschehn.<br />
              „ Vor der Kaserne, vor dem großen Tor<br />
               stand eine Laterne  und steht sie noch davor.“<br />
 In der ganzen Welt ist das Lied erklungen, wehmütig haben’s Freund und<br />
                                                                        Feind gesungen.                           <br />
               „ Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn,<br />
                  und ich weiß, daß wir uns wiedersehn.“<br />
Dies hat bei Millionen Hoffnung erweckt. Die  Propaganda im Reich ist         <br />
                                                                               einfach perfekt,<br />
sie wird durch winzige Röhren vermittelt in dem Kasten, der  &#8221; Göbbels  Schnauze&#8221; betitelt .  </p>
</p>
<p align="center"><img alt="Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/bild-3.jpg" width="450" height="368" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
                                                                                      </p>
<p>Junge Lehrer sind alle im Feindesland, uns lehrt ein Greis im Ruhestand.<br />
&#8220;Morgen,&#8221; sagt er, &#8220;macht Euch bereit, 1.Stunde Mathearbeit!&#8221;<br />
Sorgenlos denken wir, woll&#8217;n mal sehn, die Schule beginnt bestimmt erst um 10,<br />
denn sind die Bomber nach 12 überm Haus, fallen die ersten 2 Stunden aus.<br />
Was soll man sich in diesen Tagen mit Vektoren und Integralen plagen.&#8221;<br />
Mist, 20 Uhr, wer hätt&#8217; es gedacht, sie kommen schon vor Mitternacht.<br />
Vollalarm jetzt die Sirene gellt, der Funk meldet Anflug auf Bielefeld !!</p>
<p align="center"><img alt="Bomber mit christbaum" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/bombermitchristbaum.jpg2_.jpg" width="450" height="350" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir mußten alle Ritzen verdunkeln, während am Himmel die Lichter funkeln.<br />
Unzählige Christbäume erhellen die Nacht, der Weihnachtsmann hat sie<br />
                                                                         nicht gebracht.<br />
Wir sitzen im Keller und bibbern vor Schrecken, versuchen die Angst zu<br />
                                                                              überdecken,<br />
und gröhlen lautstark falsch oder klar: „Wir lagen vor Madagaskar.“<br />
Und plötzlich gehen die Lichter aus, es flog eine Bombe auf das Haus.</p>
<p align="center"><img alt="Bild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/bild-4.jpg" width="450" height="389" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man hat auf Entwarnung vergebens gelauert, die Nacht hat in Ewigkeit<br />
                                                                                 fortgedauert.<br />
Es hat nach Brand und Zement gerochen, und als der Morgen angebrochen,<br />
da rieselte überall der Schutt, und das Haus und die Stadt und das Land<br />
                                      sind kaputt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="24 Zerbombt" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/24zerbombt.jpg" width="450" height="263" /></p>
</p>
<p>Lumpi war so müd’ gewesen, hat schlafend auf dem Stuhl gesessen.<br />
Das Ende hat ihn so erschreckt, die Oma hat ihn aufgeweckt,<br />
was war er froh nach all dem Graus , daß dieses</p>
<p>                                   Abenteuer aus.</p>
<p>p.s. Später meinte er:<br />
„Ich kann am Ende nur noch sagen, man sollte mal die Alten fragen,<br />
Kann man durch ihre Brille sehn, wird man ihr Leben erst verstehn.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2014/03/24/lumpi-in-omas-jugendzeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lumpi im Reiche der Stoffe</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2014/03/13/lumpi-im-reiche-der-stoffe/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2014/03/13/lumpi-im-reiche-der-stoffe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 16:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/?p=2994</guid>
		<description><![CDATA[Lumpi sitzt vor seinem Haus, seine Freundin schaut heraus. Und er denkt: „Ich müsste eben dem Kind mal einen Namen geben. Sie ist so lieb und so patent, doch keiner ihre Herkunft kennt. Sie ist so fremd und doch so nah, ich nenn’ sie einfach Barbara. „Das wird gefeiert, mach Dich schön, wir wollen jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="29 Titel Lumpi Stoffe" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29titellumpistoffe.jpg" width="450" height="137" /></p>
<p>Lumpi sitzt vor seinem Haus, seine Freundin schaut heraus.<br />
Und er denkt: „Ich müsste eben dem Kind mal einen Namen geben.<br />
Sie ist so lieb und so patent, doch keiner ihre Herkunft kennt.<br />
Sie ist so fremd und doch so nah, ich nenn’ sie einfach Barbara.<br />
„Das wird gefeiert, mach Dich schön, wir wollen jetzt zu Nico gehn.“<br />
„Ach je, da kann ich doch nicht hin, ich hab doch gar nichts anzuziehn.“<br />
„Lumpi denkt: „So sind die Frauen, da wollen wir doch nun mal schauen.“</p>
<p><img style="HEIGHT: 554px; WIDTH: 626px" alt="29 Fenster mit Baum" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29fenstermitbaum.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Wo nehmen denn von alters her Weibsbilder ihre Kleidung her.<br />
Als Eva in die Welt gekommen, da hat sie nur ein Blatt genommen.<br />
Doch war das Grün vom Feigenbaum nicht grad nach ihrem Modetraum,<br />
denn abgesehen, dass es welkt, auch nicht gerade warm sie hält.<br />
So haben Frauen nachgedacht, woraus man was zum Anzieh’n macht.</p>
<p align="center">
<p align="center"><img style="HEIGHT: 400px; WIDTH: 528px" alt="29 Eva mit Blatt" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29evamitblatt.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Und dort wo stets die Sonne sticht, da braucht man warme Kleidung nicht.<br />
Die Frauen geh’n da nackend fast mit einem Röckchen nur aus Bast.<br />
Und in der Südsee kleiden Leute in dieser Art sich auch noch heute.<br />
Das Äffchen denkt für sich: „Nanu, gehört die Kleine denn dazu?<br />
Willst Du am Dümmerstrand prom’nieren?“ „Nee, da wird ich mich genieren.“</p>
<p align="center"><img alt="29 Stoffe Baströckchen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29stoffebastroeckchen.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Menschen, die in kühlen Zonen sogar im ew’gen Eise wohnen,<br />
die wickelten sich auf der Stelle in dicke, weiche Eisbär’nfelle.<br />
So konnten sie ohne zu motzen, der allergrößten Kälte trotzen.<br />
„So’n Fellkleid würde auch mir stehn, die Bommeln sind besonders schön.“<br />
Eisig bläst vom Pol der Wind, neugierig guckt das Robbenkind.</p>
<p align="center"><img alt="29 Stoff Inuitweiber" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29stoffinuitweiber-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p align="center">
<p>Angorahasen sind im Haus, und Lumpi kennt sich damit aus.<br />
In drei Monden wächst es schnell, das flaumigweiche Kuschelfell,<br />
dann muß es kurz geschoren werden, und seine Wolle fällt zur Erden.<br />
Das Tierchen findet das famos , es ist dann nur noch halb so groß.<br />
Von 100 Gramm der Wollenmenge, gibt’s Garn von 8 Km in Länge.<br />
Und einen Pulli strickt man dann , in dem man sich gut kuscheln kann.</p>
<p align="center"><img alt="29 Lumpi Stoffe Angorabild 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29lumpistoffeangorabild2.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Lumpi schaut durchs Lupenglas, erstaunt denkt er: „Was ist denn das?“<br />
Die Raupe drängt’s sich einzuspinnen, ist bald in einer Puppe drinnen.<br />
Kokon, so heißt dies Puppenhaus, es schlüpfte ein Schmetterling heraus.<br />
Man haspelt ab, nach altem Brauch, den spinnwebfaden feine Hauch.<br />
Nach spinnen , weben im Geleite, wird er zu glänzend, edler Seide.</p>
<p align="center"><img alt="29 Seidenraupentisch" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29seidenraupentisch.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon vor 10 x Tausend Jahren bauten uns’re Vor-Vorfahren<br />
Flachs an, der auch Lein genannt. Verarbeitung war wohl bekannt.<br />
Die Brechkaul muß die Stengel brechen, dann hechelt man mit Eisenrechen,<br />
bis man die schieren Fasern hat. Nun findet noch das Spinnen statt,<br />
und endlich webt man dann das Leinen zu groben Stoffen und zu feinen.<br />
Ein edles Tafeltuch hat Stil, die Bluse ist im Sommer kühl.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 395px; WIDTH: 490px" alt="29 Flachsbrechenfrauen klein" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29flachsbrechenfrauenklein.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>In Asien lebt das Trampeltier, es ist von großem Nutzen hier.<br />
Im Passgang läuft es sehr gewandt durch den heißen Wüstensand.<br />
Das leichte Schaukeln, wenn es geht, als trampeln fälschlich man versteht.<br />
Ein Sandsturm bringt’s nicht aus der Ruh, es kneift die Nasenlöcher zu.<br />
Und Wasser trinkt es eimerweise vor einer langen Wüstenreise.<br />
Sein zartgekräuselt Unterhaar fällt aus von selbst im frühen Jahr.<br />
Und daraus macht man dann die tolle edele Kamelhaarwolle.</p>
<p align="center"><img alt="29 Stoff Kamel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29stoffkamel-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>In Bolivien und Peru sieht man in Herden immerzu<br />
ein Kleinkamel, das jeder kennt und man Alpaka-Lama nennt.<br />
Barbara trägt eine tolle Jacke aus Alpakawolle.<br />
Lumpi wird bestimmt beneidet um seinen Poncho, der ihn kleidet.</p>
<p align="center"><img alt="29 Alpaka mit 4" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29alpakamit4.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Der Himalaja lässt grüßen und zu seinen kargen Füßen,<br />
im kleinen Pamir, steht die Wiege der weltbekannten Kaschmirziege.<br />
Will man ’nen Pulli fabrizieren, braucht man Haar von 15 Tieren.<br />
Leicht und weich er gut gefällt, leider kostet er viel Geld.</p>
<p align="center"><img alt="29 Pamir mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29pamirmitlumpi.jpg" width="450" height="295" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als anspruchslos, robust und brav, so kennt man das Merinoschaf.<br />
Es lebt zumeist in großen Herden fast überall auf dieser Erden.<br />
Die feinste Wolle – so bekannt – gewinnt man im Australienland.<br />
Das Vaterschaf der vielen Mütter, das nennt man hierzulande „Widder“.<br />
Sein Ahn trug, wie’s in Hellas hieß, das sagenhafte „gold’ne Vlies“.</p>
<p>(Das Fell des Schafes nennt man Vlies)</p>
<p align="center"><img alt="29 Merinoherde" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29merinoherde.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>In Ägypten ist’s so weit, es ist Baumwollerntezeit.<br />
Lumpi und die Barbara sind als Erntehelfer da.<br />
Müssen sich gar kräftig bücken, die Wattebällchen abzupflücken.<br />
Der Strauch trägt Samen, große Mengen, an denen lange Fasern hängen.<br />
Die meisten Textilien in aller Welt werden aus Baumwolle hergestellt.</p>
<p align="center"><img alt="29 Baumwollfrauen 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29baumwollfrauen2.jpg" width="450" height="311" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nur staunen können uns’re beiden, hätten sie in alten Zeiten<br />
in Ägypten einst gelebt, trügen sie Bekleidung, die aus Hanf gewebt.<br />
Aus Stängeln kann man Sachen, wie Papier und Seile machen.<br />
Die Samen geben Öl, das besser als die Butter, und geben ebenfalls ein<br />
gutes Vogelfutter.<br />
Aus schöner Blüte aber, damit Du es nur weißt, wird eine böse Droge,<br />
„Cannabis“ diese heißt.</p>
<p align="center"><img alt="29 Lumpi Stoffe Ägypten 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29lumpistoffeaegypten2.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Seit Urzeit wurde Stoff aus Naturprodukten gemacht.<br />
Doch dann hat die Chemie sich künstliche Fasern erdacht.<br />
Ob Nylon, Perlon Acryl, der Stoffe gibt’s unendlich viel.<br />
„Meine Schwester, die Polyester“ hieß früher es im Lied.<br />
Wer ahnt denn, dass die Schwester gleich um den Globus zieht.<br />
Gut, wenn die Industrie drauf baut, doch gar nicht gut für uns’re Haut.<br />
Und ein mancher fragt sich nur: „Wo bleibt da die Mutter Natur?“<br />
Kaninchen und Flachs steh’n nicht in Gunst, in dieser Fabrik ist alles nur Kunst.</p>
<p align="center"><img alt="29 Perlonfabrik" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29perlonfabrik.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Sahen sich nun Vieles an, wie man sich bekleiden kann.<br />
Und Lumpi sagt: „Na Gott sei Dank hast Du ja viel im Kleiderschrank.<br />
Das Kleid aus Musselin ist schön, nun können wir zu Niko gehen.“<br />
So gehen sie heut’ außer Haus, und</p>
<p>Abenteuer ist nun aus.</p>
<p align="center"><img alt="29 Stoffe Niko" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/03/29stoffeniko.jpg" width="450" height="339" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2014/03/13/lumpi-im-reiche-der-stoffe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cl. 40.In der Dorfschule.mit Lumpi</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/02/24/lumpi-in-der-dorfschulees-hockt-der-lumpi-mit-frau-mauschen/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/02/24/lumpi-in-der-dorfschulees-hockt-der-lumpi-mit-frau-mauschen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/?p=2101</guid>
		<description><![CDATA[Es hockt der Lumpi mit Frau Mäuschen grübelnd in seinem kleinen Häuschen. Babs ist leider nicht zugegen. Sie lässt sich in einer Beauty-Farm pflegen. Lumpi kramt in vielen Sachen und denkt: „Ich sollte mal Ordnung machen.“ Da fällt ihm ein Büchlein in die Hand, das ist ihm völlig unbekannt. Vom Einband sind nur Reste verblieben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="40 Titel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40titel.jpg" width="450" height="290" /></p>
<p>Es hockt der Lumpi mit Frau Mäuschen<br />
grübelnd in seinem kleinen Häuschen.<br />
Babs ist leider nicht zugegen.<br />
Sie lässt sich in einer Beauty-Farm pflegen.<br />
Lumpi kramt in vielen Sachen und denkt:<br />
„Ich sollte mal Ordnung machen.“</p>
<p>
Da fällt ihm ein Büchlein in die Hand,<br />
das ist ihm völlig unbekannt.<br />
Vom Einband sind nur Reste verblieben.<br />
Es ist von seinem Urahn geschrieben.<br />
Der lebte, das war Lumpi bekannt,<br />
als Schulmeister einst im Thüringer Land.<br />
Und was nur bei Lumpi kann möglich sein,<br />
er schlüpft in das Buch hinein.</p>
<p><img alt="40 Lumpi Buch" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40lumpibuch.jpg" width="450" height="431" /></p>
<p><span id="more-2101"></span>
<p>
Das Schulhaus an der Ecke ist nicht sehr groß<br />
der Lehrer wohnt im Obergeschoß.<br />
Eine Hippel steht im Gärtchen dahinter.<br />
Sie gibt Milch und Käse im Sommer und Winter<br />
Unten im Raum, wo die Schüler hocken<br />
mit Schal um den Hals und dicken Socken,<br />
ist ein Kanonenöfchen ins Eck gestellt,<br />
für Kohlen aber hat man kein Geld.<br />
Lumpi macht ein dummes Gesicht,<br />
die wenigen Bänke reichen nicht.<br />
es mangelt an Tischen und an Stühlen<br />
man setzt sich einfach auf die Dielen.</p>
<p><img style="WIDTH: 521px; HEIGHT: 396px" alt="40 Lehrerhaus" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40lehrerhaus-3.jpg" width="450" height="288" /></p>
<p>Der Lehrer ist ein dürrer Mann,<br />
man sieht das Hungerleben ihm an.<br />
Er trägt ein Plastron &#8211; eine Art Krawatte -<br />
und einen Bart, wie Kaiser Wilhelm ihn hatte.<br />
Doch er ist bemüht, seine Schäfchen zu hüten<br />
und tut ihnen Zucht und Ordnung gebieten.</p>
<p>Die Besoldung eines Schulmeisters liegt sehr im Argen.<br />
Die Familie muss an allem kargen.<br />
Die Kinder schickt mancher in seiner Not<br />
zum Betteln beim Bauer um einen Laib Brot.<br />
Und wenn im Dorf die Ernte verkommen,<br />
wird ihm auch das Deputat noch genommen.<br />
Was nützt dann die ganze Gelehrsamkeit noch,<br />
gähnt im Bauche ein riesengroßes Loch.<br />
Lumpi hat ein ganz schlechtes Gewissen,<br />
hat er doch oft sein Butterbrot weggeschmissen.</p>
<p><img style="WIDTH: 525px; HEIGHT: 392px" alt="40 Brotbacken betteln" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40brotbackenbetteln.jpg" width="450" height="310" /></p>
<p>Um Lehrer zu werden. waren die Hürden beträchtlich.<br />
Er sei stimmgewaltig und der Noten mächtig.<br />
Drei hatten neulich vorgesungen.<br />
Den Prüfern hatte es schlecht geklungen.<br />
So ist ein mancher schon gekommen<br />
und wurde trotz Fürsprache nicht genommen.<br />
Doch ein Schulmeister im Dorfe ist Kantor zugleich,<br />
die Register der Orgel sind sein Bereich.<br />
Könnte ich meinen Rekorder herbringen,<br />
denkt Lumpi, merkt keiner, wenn sie simultan hier singen.</p>
<p><img style="WIDTH: 518px; HEIGHT: 383px" alt="40 Sängerprüfung" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40saengerpruefung.jpg" width="450" height="310" /></p>
<p>Nicht ein Orgelklang trifft Lumpis Ohr.<br />
Die Schüler buchstabieren im Chor.<br />
Na ja. das geht doch schon wunderbar.<br />
Die Knaben sind ja auch schon im zweiten Jahr.<br />
Im dritten lernen sie Wörter schreiben.<br />
Lumpi muss sich die Zeit vertreiben.<br />
Im vierten greifen sie dann zur Fibel<br />
und am Ende lesen sie in der Bibel.<br />
Wer dann auch das 1 x 1 noch kann,<br />
ist beinahe schon ein gelehrter Mann.</p>
<p><img style="WIDTH: 521px; HEIGHT: 414px" alt="40 Buchstabieren" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40buchstabieren.jpg" width="450" height="372" /></p>
<p>Gelernt wird eigentlich nur im Winter.<br />
Von Frühjahr bis Herbst braucht man die Kinder<br />
zum Rübenziehen, so ist&#8217;s immer gewesen,<br />
zum Käfer sammeln, zum Ährenlesen.</p>
<p>Die Bauernjungs sind keine Engel.<br />
Der Fritze, dieser freche Bengel,<br />
baute sich doch ein Blasrohr aus Stroh<br />
plant nun einen Angriff auf „Kanters“ Po.<br />
Am Ende musste er sich bücken,<br />
und der Rohrstock tanzte auf seinem Rücken.<br />
Lumpi schnappte sich den Stuhl von Fritzen,<br />
denn der konnte leider nicht mehr sitzen.</p>
<p><img style="WIDTH: 535px; HEIGHT: 369px" alt="4o Lehrer mit Schülern BlasrohrTisch total" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/4olehrermitschuelernblasrohrtischtotal.jpg" width="450" height="279" /></p>
<p>Heute sind&#8217;s nur der Burschen sieben,<br />
wo ist denn der Täve geblieben?<br />
Der Täve. der hat Mist gebaut,<br />
der hat 5 Möhren vom Acker geklaut.<br />
Nun steht er am Rathaus jedenfalls<br />
angekettet mit &#8216;nem Eisen am Hals.<br />
Da bricht auch schon die Nacht herein,<br />
und Täve ist so ganz allein.<br />
Lumpi hat sein Fernrohr gezückt,<br />
da sieht er den Ärmsten, der ganz geknickt.<br />
Sein Magen knurrt, das Auge tränt<br />
weil er sich nach den 5 Möhren sehnt.</p>
<p><img style="WIDTH: 562px; HEIGHT: 422px" alt="40 Rathaus mit Lumpi 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40rathausmitlumpi2.jpg" width="450" height="327" /></p>
<p>Seinen Bruder hatte man neulich geschnappt.<br />
Auch dieser hat nur Hunger gehabt.<br />
Mit &#8216;nem Kohlkopf hatte man ihn entdeckt.<br />
Er wurde ins Trillerhäuschen gesteckt.<br />
Das ist ein rotierendes Holzgestell,<br />
das dreht sich schneller als ein Karussell.<br />
Wer 15, den trifft schon die volle Strafe.<br />
Er dreht sich auch heute noch im Schlafe.</p>
<p><img style="WIDTH: 566px; HEIGHT: 459px" alt="40 Trillerhäuschen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40trillerhaeuschen.2.jpg" width="450" height="325" /></p>
<p>Hier muss ich, denkt Lumpi, mich gut betragen,<br />
sonst wird mir gleich der Kopf abgeschlagen,<br />
so wie es dem kleinen Mädchen ergangen,<br />
die ohne Kopf auch noch aufgehangen.<br />
Man sagt, dass sie Teufels Liebchen war.<br />
Das arme Kind war grad&#8217; 14 Jahr&#8217;.</p>
<p>
Heut&#8217; Nacht da gab&#8217;s einen großen Schreck.<br />
Das Dach vom Lehrerhaus flog weg.<br />
Der Sturm hat es einfach fortgerissen.<br />
Nun strömt der Regen auf Bett und Kissen.<br />
Der Lehrer ist stracks ins Rathaus gelaufen,<br />
man möge doch Schindeln für ihn kaufen:<br />
„Ich kriege die Schwindsucht oder die Gicht,<br />
und Schulmeister sein, kann ich dann nicht.<br />
Mit meinen 5 Gulden Salair im Jahr<br />
kann ich nicht zahlen, das ist klar.“<br />
(Gulden=24 Groschen, Groschen=12 Pfennig)</p>
<p><img style="WIDTH: 547px; HEIGHT: 396px" alt="40 Regen im Bett" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40regenimbett.jpg" width="450" height="286" /></p>
<p>Was gut, dass ich nicht in die Mägdeleinschule muss.<br />
Das wäre für mich ein großer Verdruss.<br />
Da lernen die meisten statt lesen und zählen<br />
nur Wäsche waschen und Kartoffeln schälen.<br />
Was brauchen die Weiber Gelehrsamkeit.<br />
man mache sie nur für die Ehe bereit.<br />
So, denkt sich Lumpi, sei doch der Sinn<br />
von der alten Mägdelein-Schulmeisterin.</p>
<p><img style="WIDTH: 498px; HEIGHT: 376px" alt="40 Wäsche waschen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40waeschewaschen.jpg" width="450" height="285" /></p>
<p>Lumpi ist heute frohgemut.<br />
Der Mittwoch, denkt er, der wird gut.<br />
Dann läutet ja die Totenbimmel.<br />
Der alte Müller ist im Himmel.<br />
Um Ehre ihm nun zu bereiten<br />
12 Knaben vor dem Wagen schreiten<br />
und singen dann aus voller Kehle<br />
lobpreisend seine arme Seele.<br />
Das beste aber kommt zum Schluss.<br />
Das wird bestimmt ein Hochgenuss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="WIDTH: 512px; HEIGHT: 424px" alt="40 Leichenwagen Kinder" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40leichenwagenkinder.jpg" width="450" height="386" /></p>
<p>Es gibt &#8216;ne Stulle mit Leberwurst<br />
und &#8216;nen Seidel Bier für den großen Durst.</p>
<p>
Das Bier ist Lumpi wohl nicht bekommen.<br />
Irgendwie ist er ganz benommen.<br />
Er meint, er sei im Trillerhäuschen<br />
beruhigend spricht zu ihm Frau Mäuschen:<br />
„Du bist im Heute, du bist zu haus ….</p>
<p>Das Abenteuer ist nun aus.</p>
<p>
p.s.<br />
50 Jahre ist der „Kanter“ im Schuldienst gewesen.<br />
Mit 8o hat er noch an der Orgel gesessen.<br />
Wenn der Pfarrer sprach zu seinen Schäfchen,<br />
dann gönnte er sich ein kleines Schläfchen<br />
und hat von seinem Schulhaus geträumt.<br />
Doch seinen Einsatz hat nie er versäumt,<br />
denn sein Sohnchen war im Fußraum versteckt<br />
und hat ihn immer pünktlich geweckt.<br />
Seine Stimme dröhnt nun nicht mehr durchs Haus.<br />
Er hängt auch keinen Knaben mehr aus dem Fenster hinaus.<br />
Sein Leibgericht war Streuselkuchen,<br />
Nun kann man ihn aus dem Friedhof besuchen.</p>
<p><img style="WIDTH: 430px; HEIGHT: 366px" alt="40 Friedhof" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/02/40friedhof.jpg" width="450" height="423" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/02/24/lumpi-in-der-dorfschulees-hockt-der-lumpi-mit-frau-mauschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>32 Lumpis Reise nach England</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/01/26/lumpis-reise-nach-england/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/01/26/lumpis-reise-nach-england/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/?p=2068</guid>
		<description><![CDATA[Skaten ist Lumpis neuster Sport, da saust er allen andren fort. Gerade kommt er müde heim, da redet Lori auf ihn ein: (Der Papagei ist ja allen bekannt, Lumpi hatte ihn „Lori“ genannt.) Und bei allen Heldentaten kann er den Lumpi gut beraten. So spricht er: „Lumpi höre mir mal zu, es lässt mir wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skaten ist Lumpis neuster Sport, da saust er allen andren fort.<br />
Gerade kommt er müde heim, da redet Lori auf ihn ein:<br />
(Der Papagei ist ja allen bekannt, Lumpi hatte ihn „Lori“ genannt.)<br />
Und bei allen Heldentaten kann er den Lumpi gut beraten.<br />
So spricht er: „Lumpi höre mir mal zu, es lässt mir wirklich keine Ruh’,<br />
die kleinsten Knirpse dieser Tage die sprechen auch schon diese Sprache,<br />
in aller Welt ist’s nachzuweisen. Du musst nun mal nach England reisen.</p>
<p><img alt="32 englandkarte - Kopie" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32englandkarte-kopie.jpg" width="450" height="347" /></p>
<p><span id="more-2068"></span>
<p>Da baut der Lumpi sich spontan an seine Skater Düsen an,<br />
fährt nach Calais zum Meeresriff, wartet aber auf kein Schiff.<br />
Inselstaat, das war einmal, jetzt kreuzt ein Tunnel den Kanal.<br />
Durch diesen saust er elegant und kommt in Folkestone an Land.<br />
Aus Nebenschacht eilt schnell herbei ein ganzes Rudel Polizei,<br />
sie schimpfen und sie drohen wüst, doch er war längst davon gedüst.</p>
<p><img alt="32 Tunnellumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32tunnellumpi.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>Zuerst nach Canterbury mal, zur weltberühmten Kathedral’.<br />
Die Pracht des got’schen Doms erkannt’ er, doch war der „Prinz“ viel<br />
interessanter.<br />
Als „Schwarzer Prinz“ im ganzen Land war Ritter Eduard bekannt.<br />
Er hat in seinen Lebenstagen so manche siegreich Schlacht geschlagen.<br />
Nun liegt er hier in stiller Ruh, neugierig schaut der Lumpi zu.</p>
<p><img style="WIDTH: 508px; HEIGHT: 392px" alt="32 Schwarzer Prinz" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32schwarzerprinz.jpg" width="450" height="337" /></p>
<p>Wo geht Lumpi denn nun hin? Ach, er eilt zum Schloß der Queen.<br />
Steht im Bärenmützenstaat dort stocksteif ein Wachsoldat.<br />
Doch plötzlich, ach, was für ein Schreck, bläst ihm der Wind die Mütze weg.<br />
Lumpi aber bringt zum Glück sie schnell dem Wachsoldat zurück,<br />
doch vorher hat der kleine Mann ’nen Regenwurm hineingetan.<br />
Schnell setzt nun der arme Tropf den Bärenhut auf seinen Kopf.<br />
Ach, was ist das für ’ne Schwüle im dem Lockenprachtgewühle.<br />
Wie das kitzelt, wie das juckt, doch im Dienst wird nicht gezuckt.<br />
Da ringelt sich am linken Ohr der Wurm nun aus der Mütze vor.<br />
Nun schlängelt er sich jedenfalls so ganz gemächlich um den Hals.<br />
Will schon ins Nasenloch hinein, da dürft’ es ziemlich enge sein.<br />
Den Wachmann überfällt schon Zitter, da kommt ein großes Nießgewitter.<br />
Der Wurm ist drauf im hohen Bogen wie’n Golfball durch die Luft geflogen.<br />
Nun ist er hier im Gras zu sehen. Soldat kann wieder stocksteif stehen.</p>
<p><img style="WIDTH: 520px; HEIGHT: 368px" alt="32 Wache" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32wache.jpg" width="450" height="299" /></p>
<p>Lumpi überfällt ein Schauer, denn nun steht er vor dem Tower.<br />
Ach es schmachteten viel’ Leute in dem schaurigen Gebäude.<br />
Angekettet in Verließen in die sie die Knechte stießen<br />
hockten sie in vielen Jahren bis sie ’nen Kopf kürzer waren.<br />
Herzöge und Königinnen gingen traurig hier von hinnen.<br />
Ein Spion, so wird berichtet, wurd’ als Letzter hingerichtet. (1941).<br />
In ’nem anderen Gemäuer liegt ein Schatz, unendlich teuer.<br />
Englands Kronjuwelenpracht wird bewaffnet hier bewacht.<br />
Ein „beefeaster“ dem Lumpi droht: „Achte sorgsam mein Gebot!<br />
Denn wer hier nicht auf mich hört, der wird schleunigst eingesperrt.“</p>
<p><img alt="32" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32.jpg" width="450" height="329" /></p>
<p>Weil in London ewig Regen, ist ein Schirm ein wahrer Segen.<br />
Downing Straße Nr. 10 ! Lumpi kann das nicht verstehn.<br />
Hier wohnt der Mann, den jeder kennt, er ist Ministerpräsident.<br />
Na, es ist, ich denke mir, dieser Mann ein hohes Tier.<br />
Er lenkt, unter der Königin Blick, doch ganz Britanniens Geschick.<br />
Ein kleines Häuschen – kein Palast &#8211; , das in die enge Straße passt.<br />
Und vor dem schmalen Eisentor steht nur ein einsam Männchen vor.<br />
Doch wer die britisch Denke kennt, das nennt man understatement!</p>
<p><img alt="32 Downing street 10 mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32downingstreet10mitlumpi.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>„Na, als ob ich die nicht kenn’, seht, da oben hängt „Big Ben“.<br />
Ihr Klang ist bekannt in aller Welt, sie wird dreimal die Woche eingestellt,<br />
und hin und wieder auch repariert, so ist einmal Folgendes passiert:<br />
’Ne Starensippe hat sich zum Spaßen gemütlich auf den Zeigern niedergelassen.<br />
da ist die Uhr dann Viertel vor sieben mal so ganz einfach stehen geblieben.<br />
Einmal hat man auch Zeit verloren, da hat es Sylvester so stark gefroren,<br />
dass die Uhr nicht mehr weitergegangen, da hat’s Jahr 10 nach zwölf angefangen.<br />
Jetzt schlägt’s grad fünf, das ist ja heiter, es ist doch schon ’ne Stunde weiter,<br />
die haben in ihrer Inselwelt wohl nicht auf Sommerzeit gestellt.“<br />
Ach Lumpi, du weißt nicht die Bohne, das ist ’ne andre Zeitenzone,<br />
die Sonne in ihrem Tageslauf geht hier eine Stunde später auf.</p>
<p><img style="WIDTH: 488px; HEIGHT: 376px" alt="32 Big Ben" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32bigben.jpg" width="450" height="329" /></p>
<p>Er hat ’nen Doppelstockbus genommen und ist im Hydepark angekommen.<br />
Hier gestattet man einem jeden, auch den allergrößten Unsinn zu reden.<br />
Der Himmel wird auf die Erde fallen, die beste Suppe kocht man aus Quallen.<br />
Der Tau ist lila, die Katzen grün, den Politikern müsst man die Ohren langziehn,<br />
die Königin ist ’ne verzauberte Maus. Da lachen alle den Redner aus.<br />
Lumpi will auf’s Treppchen steigen, um’s den Briten mal zu zeigen.<br />
Er ruft und hat sich in Pose gestellt: „Ich bin der Größte auf der Welt!“<br />
Soo haben die Leute noch nie gelacht und dann ihr Mittagsschläfchen gemacht.</p>
<p><img alt="32 Hydeparkmit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32hydeparkmitlumpi.jpg" width="450" height="343" /></p>
<p>Mit dem Bus fährt nun, ratz-fatz, Lumpi zu Trafalgarplatz.<br />
Und mittig auf dem Säulenpfahl steht ein berühmter Admiral.<br />
Lord Nelson ist’s, habt alle Acht, der Held von der Trafalgar-Schlacht.<br />
Die Säule hat die gleiche Höhe wie einst sein Mast auf hoher See.<br />
Zwar schaut er nicht auf’s weite Meer, doch auf wogenden Verkehr.<br />
Und Lumpi sinnt, wie’s die Welt wohl fänd, wenn er satt Nelson da oben ständ.</p>
<p><img style="WIDTH: 519px; HEIGHT: 371px" alt="32 Trafalkar squar mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32trafalkarsquarmitlumpi.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>Lumpi meint: „Es wäre fein, könnt ich Eton-Schüler sein.“<br />
Die Schulkleidung find’ Lumpi gut, besonders den Zylinderhut.<br />
Draußen bleiben muß er doch, das Schulgeld ist ja viel zu hoch.<br />
Gar nicht weit vom Schloß entfernt hat hier so mancher Prinz gelernt.<br />
Hier paukten Männer der Geschichte Mathe, Bio und Gedichte,<br />
mit Chambridge auf der Themse dort misst Kräfte man im Rudersport.<br />
Arme Kinder wollt’ man lehren. Vor langem, zu Heinrich VIII. Ehren<br />
wurde das College gegründet. Heut’ man hier die Elite findet.</p>
<p><img alt="32 Eton mit 1 Lehrer" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32etonmit1lehrer.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>England ist ein guter Ort für den alten Polosport.<br />
Das werde ich nun auch versuchen, denkt Lumpi. Doch&#8230;na Pustekuchen!<br />
Zwar ist er mutig angeritten , doch dann, ruck-zuck, vom Pferd geglitten<br />
und reingeplumpst in einen Bachen. Da mussten selbst die Gäule lachen.</p>
<p><img alt="32 Polo mit Lumpi mit See" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32polomitlumpimitsee.jpg" width="450" height="288" /></p>
<p>In Englands Süden, ganz versteckt, hat Lumpi Seltsames entdeckt.<br />
Ries’ge Steine, tonnenschwer, stehen da im Kreis umher.<br />
5 000 Jahre vor uns’rer Zeit standen sie schon für die Ewigkeit.<br />
„Stonehenge“ heißt das Monument im Land, das in der Jungsteinzeit entstand.<br />
Ein mythisches Mal von Sternen bestimmt, zeigt, wann die Sonne die Wende nimmt.<br />
So feiern die Menschen heut&#8217; mit Bedacht eine fröhliche Mittsommernacht.<br />
Und wie bei ,ach, so vielen Sachen, Lumpi muß ’ne Extrawurst machen.<br />
Hat sich mit ’nem Seil hinaufgehoben, und hockt nun frech da ganz weit oben.</p>
<p><img style="WIDTH: 488px; HEIGHT: 373px" alt="32 Stonehengers" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32stonehengers.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>Die Eton-Boys hat er beim Rudern gesehn, und das fand er besonders schön.<br />
Er hat sich auch ein Boot genommen, ist bis zur Tower-Bridge gekommen.<br />
Grad will er die Romantik loben, da geht sein Blick entsetzt nach oben.<br />
Stürzt jaulend was ins Wasser runter, kommt noch mal hoch, geht wieder unter.<br />
Ganz schnell ist er da hin gepaddelt und kann ergreifen, was da zappelt.<br />
Und Lumpi sieht genauer hin, es ist ein Hündchen der Königin.<br />
Er hat es noch in selb’ger Nacht seinem Frauchen zurückgebracht.<br />
Die hat ihn, ob des tapfren Betragen, doch justemang zum Ritter geschlagen.<br />
Nun heißt der Lumpi immerfort „Sir Lumpi“ , denn er ist ein Lord.<br />
Am nächsten Morgen steht er glatt in der Times auf erstem Blatt.</p>
<p><img alt="32 Tover Bridge 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32toverbridge2.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>Lumpi kommt noch mal vorbei und sagt der Königin good by.<br />
„Im Lande war es wunderschön, Ich hab’ viel Neues hier gesehn.<br />
Doch nun müsst Ihr mal mich besuchen, bei mir gibt’s Schokoladenkuchen.<br />
Und bringt doch auch die Hündchen mit, ich hüte sie auf Schritt und Tritt.<br />
Die Hundewiese muß ich loben, da können sie mal richtig toben.“</p>
<p><img style="WIDTH: 506px; HEIGHT: 385px" alt="32 qUEEN SITZEND" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32queensitzend.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>Am Schluß wollt’ er nach Schottland gehn, die Whiskey-Brennereien zu sehn.<br />
Hat sie gesehen , hat auch probiert, doch was ist dann danach passiert?<br />
Vom Scotch bedudelt ganz voll Glück hört er nur Dudelsackmusik.<br />
Ein großer Clan aus Mittelwest der gab gerad’ ein Gartenfest.<br />
Da wollte Lumpi auch mal blasen, er sollt’ es lieber bleiben lassen.<br />
Zu seinen Tönen – welcher Schreck – da liefen alle Leute weg.</p>
<p><img style="WIDTH: 505px; HEIGHT: 365px" alt="32 Dudelsack mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32dudelsackmitlumpi.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>Lumpi nimmt’s krumm, dass das nicht gefällt, er vermisst sein altes Bielefeld.<br />
Er schifft sich in ein Flugboot ein, und will nun nur noch schleunigst heim.<br />
Da hört man einen krächzend Ton: „Wach endlich auf, mein Lumpisohn!“<br />
„Bin jetzt Sir Lumpi, hast du’s versäumt?“ „Mann, du hast mal wieder<br />
geträumt.“<br />
Der Papagei lacht Lumpi aus. Und &#8230;</p>
<p>Abenteuer ist nun aus.</p>
<p><img style="WIDTH: 487px; HEIGHT: 410px" alt="32 Gartenbank2 mit Lumpi und Papagei" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/32gartenbank2mitlumpiundpapagei.jpg" width="450" height="371" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/01/26/lumpis-reise-nach-england/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>31 Lumpi wird Advokat.</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/01/25/lumpi-wird-advokat/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/01/25/lumpi-wird-advokat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 16:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/?p=2037</guid>
		<description><![CDATA[&#160; &#160; Lumpi trifft auf einen Mann, der hat ’ne schwarze Robe an. Ist’s ein Pastor oder Dichter, nein, es ist ein alter Richter. Und der Papagei sagt leise: „Dieser Mann ist klug und weise.“ Lumpi prahlt: „Ich bin gescheiter, werd’ auch Paragraphenreiter,“ „Nur wer gut im Denken ist, wird ein tüchtiger Jurist, macht sonst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img alt="31 Lumpi Advokat Titel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31lumpiadvokattitel.jpg" width="450" height="169" /></p>
<p>Lumpi trifft auf einen Mann, der hat ’ne schwarze Robe an.<br />
Ist’s ein Pastor oder Dichter, nein, es ist ein alter Richter.<br />
Und der Papagei sagt leise: „Dieser Mann ist klug und weise.“<br />
Lumpi prahlt: „Ich bin gescheiter, werd’ auch Paragraphenreiter,“<br />
„Nur wer gut im Denken ist, wird ein tüchtiger Jurist,<br />
macht sonst leider keinen Staat, bleibt ein Winkeladvokat.“</p>
<p><img alt="31 Jurist,alter Richter" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristalterrichter.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p><span id="more-2037"></span>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lumpi macht sich spornstreichs auf zu dem großen Bücherkauf<br />
von Gesetzen, Kommentaren, die ganz dicke Schwarten waren.<br />
Tut zur Uni dann marschieren, schreibt sich ein und will studieren.<br />
Kommt in einem Hörsaal an, sitzen da schon 1 000 Mann.</p>
<p><img alt="31 Jurist, Hallo Kollegen 2 (2)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristhallokollegen22.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit zwei netten Kommilitonen will er in einer Bude wohnen<br />
bei der Wirtin Wundermild. An der Türe hängt ein Schild:<br />
„Besuch von Damen nicht geduldet,<br />
es fliegt, wer mir die Miete schuldet.<br />
Kloschnur bitte leise ziehen,<br />
Schuhputzen nicht mit den Gardinen.<br />
Singen, Pfeifen, Radio stört!“</p>
<p>Da macht Lumpi schnellstens kehrt.</p>
<p><img alt="31 alter flur mit 2 Burschen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31alterflurmit2burschen-2.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hat es reichlich dann erwogen, ist in’s Studentenheim gezogen.<br />
Da geht es sicher friedlich zu. Da hab ich Platz und meine Ruh.<br />
Doch nun – er kann es gar nicht fassen – auf den Straßen, Plätzen, Gassen<br />
wimmeln grölende Studenten, wollen gar die Zukunft wenden.<br />
Schluß mit sekundärer Tugend, frei und offen ist die Jugend.<br />
Schneidet ab die alten Zöpfe, rollen müssen nun die Köpfe.<br />
Und der humanist’sche Mist am besten abzuschaffen ist!</p>
<p><img alt="31 Jurist, MUFF" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristmuff-4.jpg" width="450" height="364" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Manches Fässchen ist gerollt, wenn der Hausmeister auch grollt.<br />
In der Nacht und auch am Tage, gab es viele Saufgelage.<br />
Und von Boden, Stühlen Tischen musste er das Bier wegwischen.<br />
Nun, das kennt man weit und breit, lustig ist Studentenzeit.</p>
<p><img alt="31" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Müht sich nun in vielen Jahren in Vorlesungen, Seminaren.<br />
Schreibt Klausuren schlecht und gut, doch verliert er nie den Mut.<br />
Nach viel geistiger Vertiefung macht er seine erste Prüfung.<br />
Und es wird dem Lumpi klar, er ist nun ein Refrendar.</p>
<p><img alt="31 (6)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/316-1.jpg" width="450" height="301" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leider ist die Plagerei jetzt noch lange nicht vorbei.<br />
Denn nun hat er beizuwohnen in verschiedenen Stationen.<br />
Bald ist er zum ersten Mal in dem großen Sitzungssaal.<br />
Bibbernd denkt er: „Ach Herrje, gleich beginnt mein Plädoyer.“<br />
Richter fragt: „Wie ist’s gewesen?“ stottert Lumpi: „Hab’s vergessen.“<br />
Na, das war vielleicht ’ne Schande, und die ganze Rasselbande<br />
der Kollegen hat gelacht, als er sich davongemacht.</p>
<p><img alt="31 (7)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/317-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und in seiner nächsten Stage ist er in der Banketage.<br />
Beim Direktor sitzt er nun, aber hat nicht viel zu tun.<br />
Läuft hier nicht durch die Instanzen, hört auch niemals von Bilanzen.<br />
Hockt im Zimmer viele Stunden, hält ’nen Schwatz mit guten Kunden.<br />
Denkt: „Das ist zum Einzuschlafen, ich will doch böse Buben strafen.“</p>
<p><img alt="31 Jurist Bankstage 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristbankstage2-1.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als er die Station beendet, und sich an die Gemeinde wendet,<br />
erfüllt sich nun sein großer Traum, und er kommt nach Gadderbaum.<br />
Sitzt im Bürgermeisterzimmer, liest die Zeitung und hört immer,<br />
was Frau Bürgermeister will: Zucker, Knackwurst und Persil.<br />
Schnell macht sein Chef sich auf die Piste mit der dicken Einkaufsliste.<br />
Er spielt mit Kollegen Skat. So wird er niemals Advokat!</p>
<p><img alt="31 Jurist okay Eva" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristokayeva-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der Staatsanwaltschaft nun hat der Lumpi jetzt zu tun.<br />
Zeugen soll er selbst befragen, alle haben was zu sagen.<br />
Stehen 18 Türken rum, Lumpi wird im Kopf ganz dumm.<br />
Chaos herrscht im hohen Haus, jeder sagt was andres aus.<br />
Wer machte denn den Russen kalt? Am Ende hilft der Staatsanwalt.</p>
<p><img alt="31 Jurist Zeugenbild" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristzeugenbild-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Endlich ist es dann soweit, Lumpi schreibt die Hausarbeit.<br />
Denkt am Schlusse nur noch „Amen“, hab’ das Große Staatsexamen.<br />
Setzt als Nächstes in sein Häuschen einen Schreibtisch, und Frau Mäuschen<br />
hockt an dem Computer schon, der Papagei am Telefon.<br />
Barbara soll Bücher führen und die Trommel tüchtig rühren.<br />
Doch noch gibt es nichts zu buchen, so backt sie täglich Streuselkuchen.</p>
<p><img alt="31 (4)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/314-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch auf einmal schlägt die Stunde, und es kommt der erste Kunde.<br />
Beim Anwalt nennt man diese Leute im Sprachgebrauch Mandanten heute.<br />
Der Mann will klagen in der Tat, erzählt vom Wasserhahn im Bad.<br />
Der tropft! Und was der Vermieter ist, den kümmert nicht ein solcher Mist.<br />
Paragraphen schwirr’n durch’s Hirn hinter Lumpis Brillenstirn.<br />
Und er strahlt, sein erster Fall. Und er verkündet überall:<br />
„Ich bin ein Staranwalt sogleich, werde bald berühmt und reich.“</p>
<p><img alt="31 Jurist Wasserhahnlumpi 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristwasserhahnlumpi2-1.jpg" width="450" height="343" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wird man reich?? Daß ich nicht lache, das ist wirklich so ’ne Sache.<br />
Und ich mache keine Witzchen, meistens sind es Kinkerlitzchen<br />
mit denen man sich so befasst. Lumpi hat das sehr gehaßt.<br />
Einmal fuhr er bis nach Juist, wo ein Termin gewesen ist.<br />
’Nen ganzen Tag hat er gebraucht. Und als er endlich aufgetaucht,<br />
war der Termin längst abgeharkt; ’ne Oma hatte falsch geparkt.<br />
Junge, Junge, das war stark, und das Ganze für <strong>fünf</strong>Mark!!</p>
<p><img alt="31 Jurist Falsch parken" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristfalschparken-1.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun steht Lumpi schon sehr lange im Supermarkt in einer Schlange.<br />
Kaufte Zucker, einen Packen, Barbara will Kuchen backen.<br />
Drei Meter vor ihm steht ’ne Frau, die macht auf einmal groß’ Radau.<br />
Sie hat sehr langes, schwarzes Haar, ist alt, bestimmt schon 70 Jahr.<br />
Doch tief in ihrem Busen drin hat sie versteckt zwei Flaschen Gin.<br />
Und um die Hüften rumgebunden hat man zwölf Büstenhalter gefunden.<br />
Da ist die Polizei gekommen und hat die Diebin festgenommen.<br />
Lumpi ergreift Gelegenheit, steht als Verteidiger bereit.<br />
Zum Prozeß erscheint, sieh an, geschlossen der Zigeunerclan.<br />
Und die Person, um die sich&#8217;s handelt, ist – welch Wunder – ganz verwandelt.<br />
Alle Zeugen sind verwirrt, hatten sie sich so geirrt?<br />
’Ne junge Maid mit blonden Locken sieht man auf dem Bänkchen hocken.<br />
Mit Freispruch kam die Frau davon, ’n Geige war des Lumpis Lohn.</p>
<p><img alt="31 (3)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/313-1.jpg" width="450" height="310" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er ist mit seiner Frau zerstritten, da tat er einen Anwalt bitten:<br />
„Zu Hilfe Lumpi, oh welch Graus, die Alte schmeißt mich aus dem Haus,<br />
will Haus und Geld auf ihre Seite, da gehe ich doch restlos Pleite.“<br />
’Ne Ehescheidung ist alltäglich, doch was bei rauskommt, ist oft kläglich.<br />
Denn was für den Juristen Recht, das ist nicht immer auch gerecht!<br />
Der Mann verzweifelt, und im Wahn kettet er sich ans Fenster an,<br />
er will, daß ihn die Leute sehn, die an dem Haus vorüber gehn.<br />
Sogar die Zeitung hat’s gebracht, und alle haben laut gelacht.<br />
Der Lumpi aber, das ist klar, wartet noch heut’ auf’s Honorar.</p>
<p><img alt="31 Fenster mit Mandant" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31fenstermitmandant-1.jpg" width="450" height="334" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lumpi hat nun doch einmal einen wirklich großen Fall.<br />
Der Herr Meier sitzt im Bau, und man weiß es ganz genau,<br />
er hat seine Frau gekillt. Doch es passt gar nicht ins Bild.<br />
Meier ist so dünn und klein, anständig bis ins Mark hinein.<br />
Hat ’nen Landgasthof gepachtet, im Hühnerstall die Frau geschlachtet.<br />
Da ist man sich nun auch im Klaren, weshalb die Schnitzel so schlecht waren.<br />
Diese Hühnin, die monströse, ach, was war die Alte böse!!<br />
Das Schwurgericht erst lange schaut, wen man mit diesem Fall betraut.<br />
„Na ja, der Lumpi ist noch jung, der kriegt die Pflichtverteidigung“<br />
Lumpi konnte dann erkunden, daß Gift in Meiers Hirn gefunden.<br />
Dadurch wurde dieser dumm, bracht’ die teure Gattin um.<br />
Der Haupttermin war sehr schnell aus, und Meier kam ins Irrenhaus.</p>
<p><img alt="31 (2)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/312-1.jpg" width="450" height="339" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lumpi streift durch die Natur, Zistrosen sucht er immer nur.<br />
Gräbt aus versehen ein Beilchen aus, scharfsinnig folgert er daraus:<br />
„Beweis, dass Hamann schuldlos war, das ist doch hiermit sonnenklar.<br />
Hauptindiz in Bielefeld-Thesen, doch Tatort ist Hannover gewesen.<br />
Dieser Erfolg, der lässt sich sehen, ich werde zu Bossi nach München gehen.“<br />
Sortiert dort Akten und gibt nicht acht, hat alles durcheinander gebracht.<br />
„ Du mein Partner, Pustekuchen, musst’s wohl doch allein versuchen!“</p>
<p><img alt="31 (5)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/315-1.jpg" width="450" height="332" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center">
<p>Viel Zeit war nun, um &#8216;nen Doktor zu machen. Man könnte schreiben über 1 000 Sachen. Doch ein Thema Lumpi besonders gefällt, wie stet&#8217;s in Borneo mit Taschengeld. Die Männer dort stehen sich ziemlich schlecht, denn bei denen da unten herrscht Mutterrecht. Die Frau ist der Herr über Erbe und Haus, und sie hält den Mann und die Kinder aus mit Muscheln oder &#8216;nem Lendenschurz, doch das ist den Lippern völlig schnurz.</p>
<p>Doch der Lumpi wurd&#8217; nun von allen hoffiert, denn er hat ja glanzvoll promoviert.</p>
<p><img alt="31 Borneo Frage Taschengeld" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31borneofragetaschengeld-2.jpg" width="450" height="331" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt wird Lumpi in Bielefeld alt, als Tausendzehnter Rechtsanwalt.<br />
Der Papagei lässt sich nicht mehr stören,<br />
man kann nur den Anrufbeantworter hören.<br />
Die Maus hat 70 Junge bekommen,<br />
da hat Lumpi ’nen Sprachcomputer genommen<br />
Barbara werkelt noch immer im Haus, und</p>
<p>
Abenteuer ist nun aus.</p>
<p><img alt="31 Jurist Fachwerkhaus" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2012/01/31juristfachwerkhaus-1.jpg" width="450" height="337" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2012/01/25/lumpi-wird-advokat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>08 Lumpis Reise zu den Germanen.</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/12/04/lumpis-reise-zu-den-germanen/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/12/04/lumpis-reise-zu-den-germanen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/12/04/lumpis-reise-zu-den-germanen/</guid>
		<description><![CDATA[8 Lumpi nahm sich just zuhause eine schöpferische Pause, doch die Pause war zu lang, und er barst vor Tatendrang. Und es interessiert ihn sehr, wo kommt denn mein Opa her, alle die vergang&#8217;nen Ahnen führen ihn zu den Germanen. Will wissen, wie sie essen, wohnen, wie sie leben, die Teutonen, er verwandelt sich geschwind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">8<img style="WIDTH: 495px; HEIGHT: 427px" alt="8 Anfang" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8anfang.jpg" width="400" height="361" /></p>
<p>Lumpi nahm sich just zuhause eine schöpferische Pause,<br />
doch die Pause war zu lang, und er barst vor Tatendrang.<br />
Und es interessiert ihn sehr, wo kommt denn mein Opa her,<br />
alle die vergang&#8217;nen Ahnen führen ihn zu den Germanen.<br />
Will wissen, wie sie essen, wohnen, wie sie leben, die Teutonen,<br />
er verwandelt sich geschwind in ein keck Germanenkind.</p>
<p><span id="more-1955"></span>
<p>Lumpi wohnt in einer Hütte ganz aus Holz, und in der Mitte<br />
festgemauert, wie&#8217;s gebührt, seine Mutter Feuer schürt.<br />
Durchs Loch im Dach, der Uhlenflucht, der Rauch sich einen Ausweg sucht.<br />
Dort zur Rechten und zur Linken hängt ein leckrer Bärenschinken.<br />
Es köchelt Kesselfleisch in Glut, Holundersaft tut Lumpi gut.<br />
Der Vater ist ein guter Zecher, trinkt seinen Met, nen großen Becher.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 497px; HEIGHT: 345px" alt="8 Becher" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8becher.jpg" width="400" height="287" /></p>
<p>Er ist ein wilder, starker Mann, der trefflich Bogenschießen kann.<br />
Der Lumpi muß noch üben eben, noch trifft er leider stets daneben.<br />
Doch wollte man nicht Hunger leider, da brauchte man in alten Zeiten<br />
zur Jagd nen tücht&#8217;gen Jägersmann, der gutes Wildbret schießen kann.<br />
Zum Supermarkt konnt&#8217; man nicht laufen, um schnell ein Kilo Fleisch zu kaufen.<br />
Und Vater sagt: &#8220;Auch wird&#8217;s dir nützen, vor bösen Feinden dich zu schützen,<br />
denn nur wer besser ist bleit Sieger.&#8221; &#8220;Warst Du denn auch einmal ein Krieger?&#8221;<br />
fragt Lumpi voller Wißbegier. &#8220;Das, mein Sohn, erzähl ich Dir.&#8221;</p>
<p><img style="WIDTH: 499px; HEIGHT: 344px" alt="8 Bogenschie0en" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8bogenschie0en-1.jpg" width="400" height="276" /></p>
<p>&#8220;Als ich noch ein junger Mann, rückten einst die Römer an.<br />
Schwerbewaffnet in Kohorten zogen sie von Rom nach Norden.<br />
Hermann, dem Cheruskerheld, war ich damals zugesellt.<br />
Wir haben Varus einst bezwungen. Mit Mut und List ist&#8217;s uns gelungen.<br />
Glorreich durch die Geschichte hallt die Schlacht vom Teutiburger Wald.&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 515px; HEIGHT: 404px" alt="8 Hermannschlacht" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8hermannschlacht.jpg" width="400" height="330" /></p>
<p>
Doch ist auch Mutter Gisela nicht nur für Haus und Garten da.<br />
Sie backt, wenn die Glut feuerrot, im Lehmbackofen Fladenbrot.<br />
Sie spinnt und webt mit fleiß&#8217;ger Hand, und näht sich kunstvoll ein Gewand.<br />
Mit einer schönen Gürtelschnalle, rafft sie dann die Falten alle.<br />
Nach zweitausend Jahren diese man fand, und hat sie &#8220;Gisela-Fibel&#8221; genannt.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 505px; HEIGHT: 343px" alt="8 Kaminfrau" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8kaminfrau.jpg" width="400" height="275" /></p>
<p align="center"><img alt="8 Fibel0001" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8fibel0001-1.jpg" width="200" height="214" /></p>
<p>Papier und Schreibzeug kennt man nicht, es gilt das Wort, das einer spricht.<br />
Man kann Gesetze und Geschichten nur so von Mund zu Mund berichten.<br />
Doch mit dünnen Buchenstäben lernt Lumpi selt&#8217;ne Muster legen,<br />
&#8220;Runen&#8221; nennen sie die Leute, &#8220;Buchstaben&#8221; heißen die Zeichen heute.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 519px; HEIGHT: 356px" alt="8 Runen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8runen-1.jpg" width="400" height="283" /></p>
<p>Lumpi ist am Schreibenüben, ach herrje, da brennt im trüben<br />
Licht dort im Walde irgendwo Muhmes Haus ganz lichterloh.<br />
Lumpi, eifrig und voll Stolz, legt &#8216;nen Satz aus Buchholz,<br />
damit Vater Hilfe hole, eh&#8217; das Häuschen gar verkohle:<br />
&#8220;Hilfe, helft, mein Häuschen brennt!&#8221; Daraus wird: &#8220;Ein Mäuschen rennt!&#8221;<br />
denn er hatte in der Nacht die Hölzchen durcheinander &#8216;bracht.<br />
Vater tut sich kurz besinnen, sagt: &#8220;Die Muhme ist am Spinnen.&#8221;<br />
Hätt&#8217; Lumpi Worte doch gebraucht, wär&#8217; die Bude nicht verraucht.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 511px; HEIGHT: 378px" alt="8 Brand" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8brand.jpg" width="400" height="309" /></p>
<p>Heilig waren den Germanen nur die großen Wunder der Natur.<br />
Sie hatten in den frühen Jahren noch nichts vom Christengott erfahren.<br />
Doch unser Lumpi ist gerissen, nicht Willi, denkt er, <strong>ich</strong> will&#8217;s wissen.<br />
Neugierig wie es Kinder sind, fragt er den Vater nun geschwind:<br />
&#8220;Wer hat das alles wohl gemacht, wer hat die ganze Welt erdacht?&#8221;<br />
&#8220;So Vieles gibt es auf der Welt, das Licht, das uns den Tag erhellt,<br />
die gnädig, stille Nacht, sei wert, da Ruhe sie und Schlaf beschert,<br />
das Wasser, das die Felder tränkt, der Schwager, der die Sterne lenkt,<br />
der Wächter, der das Haus bewacht, der Schöpfer, der den Baum erdacht,<br />
das kann niemals ein Gott allein , es müssen viele Götter sein!&#8221;</p>
<p>Lumpi sitzt an einem heil&#8217;gen Platz und grübelt über Vaters Satz.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 509px; HEIGHT: 416px" alt="8 Gott" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8gott.jpg" width="400" height="354" /></p>
<p>Zwei Göttersippen kenn&#8217; die Ahnen, das sind die &#8220;Asen&#8221; und die &#8220;Wanen.<br />
Ihre Feinde sind die Riesen, und immerfort gibt&#8217;s Krieg mit diesen.<br />
Sie haben Frauen, Kinder, Tiere und leben wie im Menschreviere.<br />
Sie kennen Freude, Spiel und Scherz, sie kennen Tücke, fühlen Schmerz.<br />
Und Lumpi denkt: Ach, wär das schön, könnt ich doch so &#8216;nen Gott mal sehn.<br />
Kaum war der Gedank&#8217; erwogen, kommen zwei mächtige Adler geflogen.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 525px; HEIGHT: 403px" alt="8 Adler" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8adler.jpg" width="400" height="330" /></p>
<p>Hugin und Munin, Wotans Raben, die sich in Adler verwandelt haben,<br />
schweben nun als Doppeldecker mit Lumpi über Wald und Äcker<br />
nach &#8220;Asgard&#8221; hin, dem Asengarten. Hier in der Himmelburg erwarten<br />
Gottvater &#8220;Wotan&#8221; nun die beiden und Göttin &#8220;Freya&#8221; ihm zur Seiten.<br />
Freya ist in ihrem Reich einer Liebesgöttin gleich.<br />
Sie lässt die Natur erblühen und sich von heiligen Katzen ziehen.<br />
Der &#8220;Freya-Tag&#8221; uns wohlbekannt, wird Freitag allgemein genannt.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 505px; HEIGHT: 398px" alt="8 Wotan neu" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8wotanneu.jpg" width="400" height="335" /></p>
<p>Strahlend jung und morgenschön ist der Gott des Lichts zu sehn.<br />
Baldur ist&#8217;s, der Freyas Sohn, dem fluchbelegt Verderben drohn.<br />
Die Mutter lässt die Schöpfung schwören, Schutz dem Sohne zu gewähren.<br />
Ist bei den Steinen gar gewesen, doch hat die Mispel sie vergessen.<br />
Der Lumpi will dem Baldur helfen, er fragt die Riesen, Zwerge , Elfen,<br />
und hört es ringsum leise wispern, dem bösen Loki soll es lüstern,<br />
Brudermord feig zu begehn, durch Hödur, denn der kann nicht sehn.<br />
Die Mistel hat Lumpi gefunden, jedoch den Fluch nicht überwunden.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 505px; HEIGHT: 460px" alt="8 Baldur" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8baldur.jpg" width="400" height="392" /></p>
<p>Donar, Thor, des Wotans Sohn, neben diesem auf dem Thron,<br />
von zwei Geißböcken gezogen rast er übern Erdenbogen.<br />
Über Götter, Menschen Land hält er schützend seine Hand.<br />
Ist für Bauersleut&#8217; ein Segen, bringt den Donner, Blitz und Regen.<br />
Um die Riesen zu bezwingen, lässt er seinen Hammer schwingen,<br />
Und wer das nicht wissen mag, nach Donar heißt der Donnerstag.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 513px; HEIGHT: 435px" alt="8 Thor neu" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8thorneu.jpg" width="400" height="370" /></p>
<p>Ostara, Schutzpatronin aller Hasen, ist Frühlingsgöttin bei den Asen.<br />
Vergangen ist die Winternacht, und neues Leben ist erwacht.<br />
Man ehret heut wie damals eben die Auferstehung und das Leben.<br />
Der Hase bringt uns bunte Eier, wir springen übers Osterfeuer.<br />
So haben wir bis heute auch germanischen Ostarabrauch.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 489px; HEIGHT: 360px" alt="8 Ostara mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8ostaramitlumpi.jpg" width="400" height="299" /></p>
<p>Yggdrasil, die Weltenesche, birgt den Quell der Weisheitsbäche,<br />
große Macht und Geist im Sinn, wandert Wotan zu ihr hin.<br />
Höret, wie das Bächlein spricht: &#8220;Schenk von Deinem Augenlicht,<br />
werd&#8217; dir Deinen Wunsch erfüllen, und die Gier nach Weisheit stillen.&#8221;<br />
Er wird Mächtigster der Welt, doch sein rechtes Auge fehlt.<br />
Lumpi will das auch versuchen, Bächlein ruft: &#8220;Nee, Pustekuchen,<br />
hüte Deine Augensterne, um klug zu werden lerne, lerne!&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 515px; HEIGHT: 404px" alt="8 Ygdrasal" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8ygdrasal.jpg" width="400" height="334" /></p>
<p>Lumpi fragt beim Fährmann an: &#8220;Fährst Du mich mit Deinem Kahn?&#8221;<br />
&#8220;Weh dem, der diese Frage stellt, ich fahre in die Unterwelt,<br />
tief hinab durch schwarzen Schlund, streng bewacht vom Höllenhund.<br />
Der hat am Kopf vier Augen dran, sein Bellen hört sich schaurig an.&#8221;<br />
Doch Lumpi lacht: &#8220;Was bist du dumm, dreh deinen Kahn doch einfach um.<br />
Treibst dann zum Meer wie jeder Fluß, dort winkt der Meeresgott zum Gruß,<br />
wenn Dich die Wogentöchter wiegen, wirst Du den Cerberus besiegen.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 507px; HEIGHT: 310px" alt="8 Fährmann" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8faehrmann.jpg" width="400" height="238" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="8 Höllenhund" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8hoellenhund.jpg" width="400" height="342" /></p>
<p>Und es steht am Waldessaum ein uralter Eichenbaum,<br />
drei Nornen sitzen still und stumm, sinnend, spinnend drum herum.<br />
Spindeln saugen ihren Atem, und drehn daraus den Lebensfaden.<br />
Lumpi kommt, um sie zu fragen: &#8220;Könnt Ihr auch mein Schicksal sagen?&#8221;<br />
Und da wispert es im Baum, Lumpi glaubt sich wie im Traum:<br />
&#8220;Wirst nicht lange mehr hier weilen, Du musst ständig weitereilen.<br />
2 x 1 000 Jahr vergehn, dann kannst Du viele Freunde sehn,<br />
tauchst Du in die Zukunft ein, wirst im Internet du sein!&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 515px; HEIGHT: 401px" alt="8 Nirnen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8nirnen.jpg" width="400" height="327" /></p>
<p>Da wird&#8217;s plötzlich dunkle Nacht, tausend Blitze sind entfacht,<br />
von den Bergen kommt ein Grollen, Wolken, die zerbersten wollen,<br />
Lumpi fühlt sich fallen, gleiten durch die Welten, durch die Zeiten,<br />
und &#8230; dann ist er aufgewacht, ach wer hätte das gedacht,<br />
er liegt in seinem Bett zu Haus.</p>
<p>
Abenteuer ist nun aus.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 517px; HEIGHT: 384px" alt="8 Ende" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/12/8ende.jpg" width="400" height="311" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
 </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>
 </p>
<p>
Ostara, Schutzpatronin aller Hasen, ist Frühlingsgöttin bei den Asen.<br />
Vergangen ist die Winternacht, und neues Leben ist erwacht.<br />
Man ehret heut wie damals eben die Auferstehung und das Leben.<br />
Der Hase bringt uns bunte Eier, wir springen übers Osterfeuer.<br />
So haben wir bis heute auch germanischen Ostarabrauch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/12/04/lumpis-reise-zu-den-germanen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>25 Lumpi besucht berühmte Leute</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/25/lumpi-besucht-beruhmte-leute/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/25/lumpi-besucht-beruhmte-leute/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/25/lumpi-besucht-beruhmte-leute/</guid>
		<description><![CDATA[Lumpi hat mal nachgedacht, was hat &#8216;nen Mann berühmt gemacht? Alle die berühmten Leute, die von gestern und von heute, haben durch des Geistes Kraft Fortschritt in die Welt gebracht. Ob zum Wohl oder zum Schaden, wir sind stets damit beladen. Und so reist er durch die Zeiten, Unvergess&#8217;ne zu begleiten. Wie&#8217;s in den Hyroglyphen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img style="WIDTH: 507px; HEIGHT: 349px" alt="25 Anfang" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25anfang-1.jpg" width="400" height="289" /></p>
<p>Lumpi hat mal nachgedacht, was hat &#8216;nen Mann berühmt gemacht?<br />
Alle die berühmten Leute, die von gestern und von heute,<br />
haben durch des Geistes Kraft Fortschritt in die Welt gebracht.<br />
Ob zum Wohl oder zum Schaden, wir sind stets damit beladen.<br />
Und so reist er durch die Zeiten, Unvergess&#8217;ne zu begleiten.<br />
Wie&#8217;s in den Hyroglyphen steht, sein Weg nun nach Ägypten geht.</p>
<p><span id="more-1929"></span>
<p>1300 v.Chr.<br />
Dort angekommen sehn wir ihn durch das Tal der Könige ziehn.<br />
Wo&#8217;s geht ins Königsgrab hinein, steht <strong>Ramses</strong> da, gehaun in Stein. Berühmtester der Pharaonen, wird er in Ewigkeit dort thronen.<br />
Wohlstand ward dem Land beschert, Künste waren hochbegehrt.<br />
Ramses ließ &#8211; noch heut&#8217; zu schauen &#8211; prächtige Paläste bauen,<br />
und dem Volke ward beschieden langer segensreicher Frieden.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 519px; HEIGHT: 393px" alt="25 Tal der Könige" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25talderkoenige-2.jpg" width="400" height="327" /></p>
<p>Der Ring des Ramses mit seinen Lieblingspferden. Heute im Louvre.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 285px; HEIGHT: 388px" alt="25 Ring" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25ring.jpg" width="400" height="517" /></p>
<p>280 v.Chr.<br />
&#8220;Hallo!&#8221; ruft der Lumpi laut, &#8220;wer hat denn dieses Ding gebaut?&#8221;<br />
Und der <strong>Archimedes</strong> spricht: &#8220;Kennst Du diese Kraft noch nicht?<br />
mußt einen festen Punkt mir geben, und ich werd&#8217; die Welt aus den Angeln heben.<br />
&#8220;Du machst ja wirklich tolle Sachen, kann ich das denn auch mal machen?&#8221;<br />
&#8220;Du hast viel weniger Gewicht, mit diesem Hebel geht das nicht.<br />
Verlängern wir den Hebel eben, dann kannst auch Du die Erde heben.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 497px; HEIGHT: 340px" alt="25 Archimedes" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25archimedes-1.jpg" width="400" height="270" /></p>
<p>300 n.Chr.<br />
Der große <strong>Kaiser Konstantin</strong> musste oft zu Felde ziehn.<br />
Beherrschte einst ein großes Reich von Spanien bis zum Orient gleich.<br />
Kürt neue Hauptstadt reich und nobel, Byzanz heißt nun Konstantinobel.<br />
Und es gebühret ihm zum Rum, bekennt er sich zum Christentum.<br />
Lumpi ist durch Rom gezogen, bewundert den Konstantinbogen.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 491px; HEIGHT: 377px" alt="25 Konstantin" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25konstantin-2.jpg" width="400" height="304" /></p>
<p>
527 n.Chr.<br />
Der Römerkaiser <strong>Justinian</strong> war ein sehr gelehrter Mann.<br />
Hat mit Klugheit und Bedacht die Gesetze einst gemacht.<br />
Und es war beileib nicht schlecht, dieses alte &#8220;Röm&#8217;sche Recht&#8221;.<br />
Napoleon schöpfte daraus viel für sein Werk den &#8220;Code Civil&#8221;.<br />
Und so spricht ein Richter heut noch immer Recht aus röm&#8217;scher Zeit.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 503px; HEIGHT: 383px" alt="25 Justinian" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25justinian.jpg" width="400" height="316" /></p>
<p>1400 n.Chr.<br />
Früher hat man hierzuland das Drucken &#8220;Schwarze Kunst&#8221; genannt.<br />
Und waren Drucker dann zu Werks, hieß man sie &#8220;Jünger <strong>Gutenberg</strong>s&#8221;.<br />
Per Hand wurden die Lettern gesetzt, sie waren aus Blei, und jetzt<br />
Mußte man die Pressen bedienen. Und schon war der Text erschienen.<br />
Lumpi hat auch nicht gemuckt, hat Ablaßblätter brav gedruckt.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 507px; HEIGHT: 374px" alt="25 Gutrnbrtg" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25gutrnbrtg-1.jpg" width="400" height="302" /></p>
<p>Die alte &#8220;Gutenbergbibel&#8221; war des Mannes berühmtestes Exemplar.</p>
<p align="center"><img alt="25 Gutenbergbibel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25gutenbergbibel-1.jpg" width="400" height="319" /></p>
<p>1480 n.Chr.<br />
Ein Wunder hat die Welt bewegt, ein <strong>&#8220;Henlein&#8221;</strong> hat ein Ei gelegt.<br />
In Nürnberg lebt ein junger Mann, der sein Handwerk trefflich kann.<br />
Und er hat in vielen Stunden ein nützliches Gerät erfunden.<br />
Eine Uhr, so fein und klein, passt wohl in die Tasche rein,<br />
so dass auf Reisen jedermann die rechte Zeit abrufen kann.<br />
Und weil sie so geformet sei, nennt man das Ding &#8220;Nürnberger Ei&#8221;.<br />
Wollt voller Stolz dem Fürsten zeigen, welch Wunderdinges da sein eigen.<br />
Weg ist die Uhr! Wie&#8217;s wohl geschah? Eben war sie doch noch da!<br />
Der Lumpi, der hier keck kibitzt, hat sie grad heimlich wegstibitzt.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 521px; HEIGHT: 349px" alt="25 Taschneuhr Uhr klein" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25taschneuhruhrklein.jpg" width="400" height="284" /></p>
<p align="center"><img alt="25 -Nuernberger Ei offen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25-nuernberger_ei_offen-2.jpg" width="400" height="485" /></p>
<p>1670 n.Chr.<br />
Der König von Sachsen brauchte Geld, da hat er sich &#8216;nen Alchimisten bestellt.<br />
Zwar fand Böttger nicht, was August gewollt, er erfand das &#8220;weiße Gold&#8221;.<br />
Denn so wurde das Porzellan genannt, das bald in aller Welt bekannt.<br />
Und noch heute &#8211; will man Geschmack beweisen &#8211; hat man im Schrank Porzellan aus Meißen.<br />
Und Lumpi hat mit Müh&#8217; und Bedacht die typisch bemalte Vase gemacht.<br />
Der alte Herr Böttger wünscht ihm Glück zu diesem wunderschönen Stück.<br />
Doch nicht das Schwerterzeichen am Boden erstrahlt, Lumpi hat frech &#8220;L&#8221; gemalt.<br />
Sind etwa auf Euren Tellern &#8220;Ls&#8221; gebrannt, dann sind sie auch aus Lumpis Hand.<br />
<img alt="25 Manifakturen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25manifakturen-2.jpg" width="400" height="176" /></p>
<p>
(&#8220;L&#8221; bedeutet natürlich nicht &#8220;Lump!&#8221;, sondern die Manifaktur Ludwigsburg&#8221;)</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 489px; HEIGHT: 333px" alt="25 Böttcher" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25boettcher-1.jpg" width="400" height="263" /></p>
<p>
1736 n.Chr.<br />
Auf daß den Menschen gut sie diene, erfand Herr <strong>Watt</strong> die Dampfmaschine.<br />
&#8220;Erfinden&#8221; ist zwar nicht ganz richtig, entscheidend bessern war sehr wichtig.<br />
Eine &#8220;Dampfjacke&#8221; bekam die von Papin zuletzt zur Kondensierung aufgesetzt.<br />
Mit ihr gab&#8217;s nun die Eisenbahn, Fabriken wurden aufgetan.<br />
Und es gab gar ungezählt Fortschritt in der ganzen Welt.<br />
Mißtrauisch guckt hier James Watt: &#8220;Was findet auf dem Dampfroß statt?&#8221;<br />
Und Lumpi denkt: &#8220;Na so ein Graus, da kommt ja gar kein Dampf heraus!&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 517px; HEIGHT: 339px" alt="25 Dampfmaschine" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25dampfmaschine-1.jpg" width="400" height="268" /></p>
<p>1843 n.Chr.<br />
Einen Mann erwähn ich noch, den hochverdienten <strong>Robert Koch.<br /></strong>Er hat, was für das Aug&#8217; versteckt, die Mikrobiologie entdeckt.<br />
Er konnt&#8217; sein Mikroskop befragen, fand so die Erreger vieler Plagen.<br />
Will nur Tb und Colera nennen, die wir heute bekämpfen können.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 511px; HEIGHT: 351px" alt="25 Watt" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25watt-2.jpg" width="400" height="280" /></p>
<p>1845 n.Chr.<br />
Ein Mann sitzt da, man glaubt es kaum, in einem rabenschwarzen Raum.<br />
Sein Name &#8220;Röntgen&#8221; bringt den Schluß, das ist der große Physikus.<br />
Er spricht: &#8220;Mein Sohn, willst du dich laben? Du kannst &#8216;ne Dose Cola haben.&#8221;<br />
Und plötzlich, was war da geschehn, nur Lumpis Knochen konnt&#8217; man sehn.<br />
Doch Lumpis Neugier war gestillt, er sah sein erstes Röntgenbild.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 501px; HEIGHT: 430px" alt="25 Röntgen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25roentgen-1.jpg" width="400" height="359" /></p>
<p>
1833 n.Chr.<br />
Ist Dir denn dieser Mann bekannt, nachdem man jenen Preis benannt?<br />
<strong>Nobel</strong>, das können wir bekunden, der hat das Dynamit erfunden.<br />
Die Sprengkraft war viel stärker gar, als sie beim schwarzen Pulver war.<br />
Hat damit sehr viel Geld verdient, dem Frieden hat das nicht gedient.<br />
Weil er jedoch den Krieg gehaßt, hat drum ein Testament verfaßt:<br />
&#8220;Die Zinsen seien alleweilen ein jedes Jahr durch fünf zu teilen,<br />
und dieses Geld sei dann der Preis für die, durch deren Forscherfleiß<br />
den Meschen Gutes ist geschehn. Und so soll es auch weitergehn.&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 507px; HEIGHT: 412px" alt="25 Nobel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25nobel.jpg" width="400" height="354" /></p>
<p>1844 n.Chr.<br />
Der Herr <strong>Karl Benz</strong> hat es vollbracht, &#8216;ne Kutsche mit Motor erdacht.<br />
Statt Zügel hat er eine Säule, denn er fährt wirklich ohne Gäule.<br />
Voller Stolz dreht Benz &#8216;ne Runde mit Tempo 4 km pro Stunde.<br />
Den Lumpi macht das alles stutzig, das Ding da ist doch gar zu putzig,<br />
und er sagt: &#8220;Ich möchte gern so &#8216;n Auto mit &#8216;nem Stern.&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 517px; HEIGHT: 363px" alt="25 Benz" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25benz-1.jpg" width="400" height="298" /></p>
<p align="center">
<p>1847 n.Chr.<br />
Wenn <strong>Alexander Bell</strong> aus dem Himmel schaut, er kaum noch seinen Augen traut.<br />
Wie hat sich sein Gerät entwickelt? Kein Fräulein vom Amt, das da vermittelt.<br />
S&#8217;ist nicht mehr nur für reiche Leute, ein jedes Kind schon hat es heute,<br />
quatscht dummes Zeug oder macht einen date, ohne daß sich&#8217;ne Kurbel dreht.<br />
Und Lumpi hat mir neulich berichtet, er hab gerade Herrn Bell abgelichtet.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 511px; HEIGHT: 300px" alt="25 Bell" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25bell-1.jpg" width="400" height="249" /></p>
<p>1867 n.Chr.<br />
Die kleine Frau, erkennt Ihr sie, ihr Name ist <strong>Madam Curie.<br /></strong>Ihr gebührt, wie jeder weiß, in Chemie den Nobelpreis.<br />
Sie hat&#8217;s Radium entdeckt, das sich im Uran versteckt.<br />
&#8220;Was ist denn das , dies &#8220;Radium&#8221;? &#8220;Lumpi, Mann, was bist du dumm,<br />
es kann heilen oder töten, große Vorsicht ist vonnöten.<br />
Es strahlt über 1000 Jahr, bringt Atombombengefahr.<br />
Geht man bedächtig um mit ihm, hilft es in der Medizin.&#8221;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 509px; HEIGHT: 343px" alt="25 Madam Curi neu" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25madamcurineu.jpg" width="400" height="270" /></p>
<p>Lumpi ist jetzt auch ein Kenner vieler hochberühmter Männer.<br />
Auch das Wirken großer Frauen konnte er nun selber schauen.<br />
Und er fänd&#8217;s noch immer fein, selber mal berühmt zu sein.<br />
Es gibt noch viele bekannte Leute, doch jetzt ist erst mal Schluß für heute.<br />
Hat, als er nach Haus gekommen, wieder schnell Papier genommen,<br />
aufgeschrieben, was er fand, auf daß er selber auch bekannt.<br />
Freundin kocht ihm einen Schmaus.</p>
<p>Abenteuer ist nun aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 499px; HEIGHT: 320px" alt="25 Ende" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/25ende.jpg" width="400" height="282" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/25/lumpi-besucht-beruhmte-leute/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>28 Lumpis Reise nach Irgendwo.</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/07/lumpis-reise-nach-nirgendwo/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/07/lumpis-reise-nach-nirgendwo/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 15:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/07/lumpis-reise-nach-nirgendwo/</guid>
		<description><![CDATA[Ach, was ist das für ein Graus: Krach gibt es im Lumpihaus. Lumpis Freundin ist betrübt, glaubt, dass er sie nicht mehr liebt. &#8220;Immer lässt Du mich allein!&#8221; Auch der Papagei stimmt ein. Selbst Frau Maus ist auf dem Platz. Sie zanken sich wie Hund und Katz. &#8220;Stets muß ich zuhause hocken, kochen, waschen Shirts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img style="WIDTH: 473px; HEIGHT: 359px" alt="28 Bauernküche" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28bauernkueche-1.jpg" width="400" height="293" /></p>
<p>Ach, was ist das für ein Graus: Krach gibt es im Lumpihaus.<br />
Lumpis Freundin ist betrübt, glaubt, dass er sie nicht mehr liebt.<br />
&#8220;Immer lässt Du mich allein!&#8221; Auch der Papagei stimmt ein.<br />
Selbst Frau Maus ist auf dem Platz. Sie zanken sich wie Hund und Katz.<br />
&#8220;Stets muß ich zuhause hocken, kochen, waschen Shirts und Socken.<br />
Du gehst, wie es Dir gefällt, in die große weite Welt.<br />
Und es ist ja schon zum Lachen, könntest alles das nicht machen,<br />
Abenteuer, kleiner Tor, bereit&#8217; ich im Computer vor.&#8221;<br />
&#8220;Na, das werd&#8217; ich Euch beweisen, kann auch ohne das verreisen!&#8221;<br />
Lumpi packt die Wanderschuh, und knallt dann die Türe zu.</p>
<p><span id="more-1873"></span>
<p>Und er denkt sich dabei munter: &#8220;Rutscht mir doch den Buckel runter!<br />
Brauch nicht Fax noch Video, reis&#8217; einfach nach Irgendwo.&#8221;<br />
Ohne Weg und ohne Ziel tappt er los rein nach Gefühl.<br />
Wandert auf dem Pfad der Sinne und trifft seltensame Dinge.<br />
Ein schwarzes Schloß, so winzig klein, taucht da auf im Nebelschein.<br />
Und über einem Felsengrund steht ein großer blauer Hund.<br />
Er bellt Lumpi wütend an: &#8220;Pack Dich, und verschwinde Mann!<br />
Hier ist das Reich von Macht und Geld. Und wem dieses nicht gefällt,<br />
wird von dem Herren, der hier waltet, unverzüglich ausgeschaltet.&#8221;<br />
&#8220;Höre Wächter, laß mich ein, will auch reich und mächtig sein.&#8221;</p>
<p><img style="WIDTH: 524px; HEIGHT: 344px" alt="28 Nebelschloß mit Hund" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28nebelschlossmithund-1.jpg" width="400" height="278" /></p>
<p>&#8220;Suchst Du Glück, dann geht Dein Streben aber gründlich Dir daneben.<br />
Schau Dir den an, der ist reich, aber bitterarm zugleich.&#8221;<br />
Sieh, wie dort der Geier kauert, und auf seine Beute lauert.<br />
Es thront der dürre Trunkenbold auf einem Riesenberg von Gold.<br />
Edelsteine in der Tasche sitzt er zitternd, greift zur Flasche.<br />
Da, nun ist er schon am Schwanken, seine einzigen Gedanken:<br />
&#8220;Wenn ein Bösewicht jetzt käme, alle Schätze weg mir nehme,<br />
käme ich in große Not, das wäre bestimmt mein Tod.&#8221;<br />
Er sieht Lumpi, Furcht ihn packt, da ist er einfach weggesackt.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 529px; HEIGHT: 400px" alt="28 Goldberg mit Lumpi und Geier" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28goldbergmitlumpiundgeier-1.jpg" width="400" height="318" /></p>
<p>
&#8220;Und da drüben hockt ein Mann, schau nur diesen Fettsack an.<br />
Braten, Kuchen solche Sachen, meint er, dass sie glücklich machen.<br />
Schon seit 47 Wochen frisst er nun ununterbrochen<br />
eine Keule nach der andren, kann nicht hüpfen, kann nicht wandern.<br />
Und nun stopft er noch im Nu eine Rostbratwurst dazu.<br />
Damit hat er es verpatzt, schau, grad ist der Mann geplatzt!&#8221;<img style="WIDTH: 513px; HEIGHT: 380px" alt="28 Eßtisch" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28esstisch.jpg" width="400" height="309" /></p>
<p>Manche sind vom Geld besessen, andre völlern sich mit Essen.<br />
Doch das Schlimmste, gib nun Acht, ist die Gier nach großer Macht.<br />
Ach, wie schnell führt die zum Krieg, und jeder kämpft um Ruhm und Sieg.<br />
Wie sie dann Kanonen gießen, Bunker aus der Erde sprießen,<br />
Bomben aus dem Himmel fallen, die Vernichtung dann von allem,<br />
was den Menschen lieb und wert, Vater, Mutter , Haus und Herd.<br />
Darum dringend rat ich Dir, meide dieses Machtrevier.</p>
<p>Ei, wo kommt denn Justus her, schießt ja auch mit &#8216;nem Gewehr!<br />
Doch von Kriegslust keine Spur, denn der Junge spielt ja nur.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 499px; HEIGHT: 345px" alt="28 Krieg" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28krieg-1.jpg" width="400" height="287" /></p>
<p>Da ist Lumpi fortgegangen, hat zu denken angefangen.<br />
Es muß wohl in unsrem Leben auch noch etwas andres geben.<br />
Sucht nun einen, der ihm sagt, was die Menschen glücklich macht.<br />
Wandert weiter wie im Traum, steht vor einem kahlen Baum.<br />
Sitzt darauf ne grüne Katze und hebt bittend ihre Tatze.<br />
Lumpi will gerade fragen: &#8220;Kätzchen, was willst du mir sagen?&#8221;<br />
Da maunzt das Tier ganz jämmerlich: &#8220;Ach hilf mir doch, ich bitte dich.<br />
Ich weiß, mit materiellen Dingen, läßt niemals sich das Glück erzwingen,<br />
So ist mein Reich das Land der Seele, doch höre, daß ich nicht verhehle,<br />
Gefühle sind nicht immer echt, das Gute ist auch manchmal schlecht.<br />
und oftmals wartet man am Schluß vergeblich auf den Musenkuß.</p>
<p><img style="WIDTH: 511px; HEIGHT: 357px" alt="28 Kahler Baum" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28kahlerbaum.jpg" width="400" height="309" /></p>
<p>Ich habe nun mein ganzes Leben der Liebe und der Kunst gegeben.<br />
Doch alles ist so öd und kahl, die Worte sind so leer und schal.<br />
sieh nur den Schauspieler dort drüben, die Zuschauer, wie sie ihn lieben,<br />
spielt, wie es ihm wohl so gefällt, ist auf der Bühne strahlend Held,<br />
und wird dann hinter den Kulissen von den Kollegen fast zerrissen.<br />
Ach, auch die Presse schont ihn nicht, was ist er für ein armer Wicht.<br />
Mäht wie Gras ihn mit der Sense. Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.</p>
<p><img style="WIDTH: 483px; HEIGHT: 362px" alt="28 Theater 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28theater2.jpg" width="400" height="320" /></p>
<p>Dem Poet, der alle Zeit den schönen Worten Flügel leiht,<br />
hilft seine Kunst nicht aus der Not, bringt ihm nicht mal sein täglich Brot.<br />
Auch der stille arme Maler verdient nicht mal &#8216;nen halben Taler.<br />
Ach, ich sage Dir, mein Sohn, Kunst bringt Dir nur Hungerlohn.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 507px; HEIGHT: 406px" alt="28 Poet mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28poetmitlumpi.jpg" width="400" height="309" /></p>
<p>Doch wie steht es mit der Liebe, auch hier Tücke, Haß und Hiebe.<br />
Versteh, wovon dies Bildnis handelt, von Liebe, die in Haß verwandelt.<br />
Die Frau vergiftet grad im Wahn den einst so sehr geliebten Mann.<br />
Du kannst in der Geschichte lesen, Gefühle sind es stets gewesen,<br />
die, mehr als der Verstand gewichtet, die schlimmsten Taten angerichtet.</p>
<p align="center"><img style="WIDTH: 507px; HEIGHT: 348px" alt="28 Medea mit Lumpi" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28medeamitlumpi.jpg" width="400" height="286" /></p>
<p>Wie das Kätzchen grad so klagt, da kommt der Hund herangejagt.<br />
Heißt es zwar seit alten Tagen , dass Hund und Katz&#8217; sich nicht vertragen,<br />
weil ja Verstand und das Gefühl ein jedes oft was and&#8217;res will.<br />
Nur wenn sie gleichwertig im Leben, kann es Glück und Frieden geben.<br />
Und sie reichen sich die Tatze, der blaue Hund und die grüne Katze.<img style="WIDTH: 505px; HEIGHT: 359px" alt="28 Blauer Hund" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28blauerhund.jpg" width="400" height="309" /></p>
<p>Da hat der Lumpi nachgedacht und auf den Heimweg sich gemacht.<br />
Die Reise in das Reich der Sinne war nur in seinem Kopfe drinne.<br />
So kommt er aus dem Irgendwo zurück zur Freundin und ist froh.<br />
Glücklich sehen wir die beiden, sie wollen sich nun nicht mehr streiten.<br />
Denn jeder soll auf dieser Erden nach seiner Fasson selig werden.<br />
Allein, so Lumpi dann verspricht, mach ich die nächste Reise nicht.<br />
Es strahl&#8217;n auch Papagei und Maus, und &#8230;.</p>
<blockquote>
<blockquote>
<blockquote>
<blockquote>
<p>Abenteuer ist nun aus!</p>
</blockquote>
</blockquote>
</blockquote>
<p align="center"><img style="WIDTH: 495px; HEIGHT: 409px" alt="28 Bauernstube Heimkehr" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/11/28bauernstubeheimkehr-1.jpg" width="400" height="309" /></p>
</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/11/07/lumpis-reise-nach-nirgendwo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>38 Lumpi auf dem Bauernhof.(Lumpi in Holzengel)</title>
		<link>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/08/01/lumpis-reise-ins-dorf/</link>
		<comments>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/08/01/lumpis-reise-ins-dorf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 09:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumpi]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/08/02/lumpis-reise-ins-dorf/</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Dem Lumpi ist es wohlbekannt das winzige Dorf im Thüringer Land. Will heut&#8217; nicht in die Weite streben, will Bauernalltag mal erleben. So fährt er mit der Bimmelbahn nah zu den Engeldörfern ran. Schaut aus dem kleinen Zugfenster raus, die Landschaft sieht völlig anders aus. Er sieht horiziontweit kein einziges Haus, nur Ährenfelder breiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img alt="dorf Alleee Holzengel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfalleeeholzengel-1.jpg" width="450" height="308" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem Lumpi ist es wohlbekannt das winzige Dorf im Thüringer Land.<br />
Will heut&#8217; nicht in die Weite streben, will Bauernalltag mal erleben.<br />
So fährt er mit der Bimmelbahn nah zu den Engeldörfern ran.<br />
Schaut aus dem kleinen Zugfenster raus, die Landschaft sieht völlig anders aus.<br />
Er sieht horiziontweit kein einziges Haus, nur Ährenfelder breiten sich aus,<br />
geschnitten von Tausenden Apfelbäumen, die die enge Straße säumen.<br />
Der Meyer Westfalens thront als König gleich verstreut und bewehrt in seinem Reich.</p>
<p align="center"><img alt="Meyer zu Heepen 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/meyerzuheepen2.jpg" width="400" height="310" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier schützt sich der Bauer, auch nicht dumm, im Haufendorf um die Kirche herum.</p>
<p align="center"><img alt="Holzengel Kirchplatz 3" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/holzengelkirchplatz3.jpg" width="400" height="321" /></p>
<p>Er trifft den Bauern Hutzelbier, schroff fragt der: &#8220;Bengel, was tust Du hier?<br />
Du willst doch wohl nicht Äpfel klau&#8217;n, man kann hier keinem Landstreicher trau&#8217;n.</p>
<p><span id="more-1685"></span>
<p>I wo, ich bin zu wissen bestrebt, wie man als Bauer hier so lebt.&#8221;<br />
&#8220;Na dann komm einfach mit mir, Mann, weil ich Dich gut gebrauchen kann.<br />
Heut&#8217; gibt&#8217;s Kürbisdieschel bei uns zuhaus, ich sag&#8217; Dir, ein ganz besonderer Schmaus.<br />
Weil Knecht und Lumpi Hunger haben, können sie sich tüchtig laben.</p>
<p>(Dieschel, in einem Tiegel zubereitet, ist ähnlich wie Kaiserschmarrn. Eier, Milch und Mehl werden meist mit Birnen oder Kürbis im Ofen gebacken und überzuckert.)</p>
<p align="center"><img alt="Lumpi Dorf diesschel" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfdiesschel.jpg" width="400" height="269" /></p>
<p>
Nachdem er eine Riesenportion verdrückt, wird Lumpi sogleich ins Bett geschickt.<br />
Morgen in aller Früh&#8217; geht&#8217;s als Werk, Kleewenden steht an am Harten Berg.<br />
Im Bett, riesengroß und Kämmerchen klein, flällt er in ein Kissengebirge hinein.<br />
Durchs Unter- und Oberbett, prall gefüllt, hat er sich schließlich durchgewühlt.<br />
Da liegt er nun, der arme Tor und kommt sich wie die Prinzess auf der Erbse vor.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 261px; WIDTH: 481px" alt="Lumpi Dorf Bett" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfbett.jpg" width="400" height="226" /></p>
<p>Die Federn stammen aus dem eigenen Stall, von all den Gänsen, &#8220;die waren einmal&#8221;.<br />
Wenn im Winter die Felder verschneit und vereist, werden die grupften Federn geschleißt.<br />
In der Luft schwirren Miraden von Flaum umher, da wird das Reden und Atmen schwer.<br />
So hocken die Frauen viele Stunden und haben Nase und Mund verbunden.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 314px; WIDTH: 473px" alt="Lumpi Dorf Federn" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorffedern.jpg" width="400" height="278" /></p>
<p>
Und am Morgen &#8230; welch&#8217; Gewimmer &#8220;Wo ist denn das Badezimmer ???&#8221;<br />
Und es tönt rund im Revier: &#8220;Gibt&#8217;s denn keine Dusche hier?&#8221;<br />
&#8221; Laß, mein Jungchen, das Gejammer, ein Waschbecken steht in Deiner<br />
                                                                                             Kammer.<br />
Es gibt Seife, Lappen und Bürste, keine Sorge, sauber wirste!!&#8221;<br />
Und Hände und Füße, ohn&#8217; groß Gelumpe, wäscht Du am besten gleich<br />
                                                                            unter der Pumpe.<br />
&#8220;Soll ich dazu auf die Gasse rennen, wo alle mich begaffen können?&#8221;<br />
&#8220;Oh, wir Hutzelbiers haben, sehr angenehm, eine eigene Pumpe auf dem<br />
                                                                                      Hofe stehn.<br />
Nun mach hinne, es ist schon spät, wir müssen los eh&#8217; die Sonne aufgeht.</p>
<p align="center"><img alt="DorfPumpe Schafe GUT" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfpumpeschafegut.jpg" width="450" height="259" /></p>
<p>Im Frühtau zu Berge wir ziehn fallera, das paßt hier, und Lumpi ist auch schon da.<br />
Es wird ihm immer in Erinnerung sein, die Fahrt in die aufgehende Sonne hinein.<br />
Die Lerchen jubeln und der Tag steht noch still, er fragt sich, was man Schöneres will.<br />
Nun hat er &#8216;nen Harken aus Holz in den Händen und soll die Kleereihen ordentlich wenden.<br />
Die Arbeit tut ein Jedermann, damit der Klee gut trocknen kann<br />
Nach kurzem tut ihm der Rücken weh, er bückt sich und sucht lieber vierblättrigen Klee.<br />
Es ist ihm leider nicht geglückt, und Herr Hutzelbier war absolut nicht entzückt.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 352px; WIDTH: 477px" alt="Lumpi Dorf Klee" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfklee.jpg" width="400" height="304" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da hat der Bauer kein Erbarmen und spricht zum Lumpi, diesem Armen:<br />
&#8220;Jetzt geht die Hackzeit wieder los. Der Hederich ist schon riesengroß.<br />
Nimm eine scharfe Hacke zur Hand, in Reih und Glied wird gesäubert das Land.&#8221;<br />
Oh nein, heute nicht, mir tut alles weh, mir schmerzt der Buckel bis zum Zeh.<br />
Wie bitte, ach du heiliger Vater, der arme Junge hat Muskelkater.<br />
Na gut, o.k., wir woll&#8217;n mal sehn, Du kannst mit den Frauen Beeren sammeln gehn.</p>
<p><img alt="Lumpi Dorf Schlehen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfschlehen-7.jpg" width="200" align="left" height="160" />Am Kirchberg sind die Schlehen reif, draus macht man köstlichen Saft zugleich. Schlehdorn hilft bei Blasenleiden, auch gegen Husten und Hautkrankheiten.</p>
<p>Am nächsten Tag gibt&#8217;s Suppe mit Sächen und keine Rücksicht mehr auf Wehwehchen.<br />
(Sächen ist gerösteter Speck mit viel Zwiebeln als Krönung über die Suppe.)</p>
<p>&#8220;Hurtig, hurtig, kleiner Mann, spann schon mal die Pferde an,&#8221;<br />
tönt es aus der Futterkammer, doch der Lumpi, welch ein Jammer,<br />
weiß nicht, was zu machen ist. &#8220;Anspannen, na so ein Mist.<br />
Ich bin angespannt, wenn mich Angstträume quälen.<br />
Soll ich den Gäulen &#8216;nen Tatort erzählen?&#8221;</p>
<p align="center"><img alt="Dorf Pferd mit Lumpi2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfpferdmitlumpi2.jpg" width="450" height="278" /></p>
<p>
&#8220;Bestimmt ist Dir der Song bekannt:Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand? Da hängt er,&#8221; zeigt der Hutzelbier. Wir sagen Kummet dazu hier&#8221;. Das Sielengeschirr wird angelegt. Der Spruch, der hat sich in die Sielen gelegt&#8221; heißt, er hat sich mit aller Kraft bewegt. Auch: &#8220;Ich hab ihn an die Kandare genommen&#8221;, ist vom Pferdezaunzeug hergekommen. Und läßt Du keine Aufmerksamkeit walten, dann muß ich die Zügel straffer halten.&#8221;<br />
Kartätsche und Striegel werden Dir nutzen, mußt du nach der Arbeit den Gaul auch putzen.</p>
<p align="center"><img alt="Dorf Kummet mit Bauer" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfkummetmitbauer.jpg" width="450" height="253" /></p>
<p>Lumpi hat lange ausprobiert, am Ende hat er&#8217;s dann doch kapiert.<br />
Nun sitzt er stolz, wie hinein gebor&#8217;n, mit der Peitsche in der Hand in der Schoßkelle vorn.<br />
(Schoßkelle ist ein eingehängter Kutschersitz.)</p>
<p align="center"><img alt="lUMPI dORF ANSPANNEN" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfanspannen.jpg" width="400" height="311" /></p>
<p>Der Roggen in der Mulde ist jetzt dran. Da kommt man nicht mit dem Binder ran.<br />
Da muß man mit der Sense mähn. Das hat Lumpi noch nie gesehn.<br />
Die Männer rappen als versetzte Glieder in langen Gassen die Ähren nieder.<br />
Die Frauen packen so viel sie fassen, die sich zu Garben binden lassen.<br />
Mit Strohseilen werden sie festgeblockt und dann zu Puppen aufgehockt.<br />
Wichtig ist vor allem der Mann, der am besten dängeln kann.<br />
Mit viel Geschick macht er nach Bedarf die Sensen wieder messerscharf.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 317px; WIDTH: 493px" alt="Lumpi Dorf Sensen0001" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfsensen0001.jpg" width="400" height="279" /></p>
<p>Nach einem heißen Arbeitstag auf dem Feld hat der Bauer sich zu Lumpi<br />
gessellt.<br />
So Junge, Vesper, wir machen Pause, dann geht es auch schon bald nach<br />
Hause.<br />
Jetzt iß Deinen Stöpel und Deine Bemme, und auf dem Heimweg fährst Du<br />
durch die Schemme.<br />
Wo durch? denkt Lumpi, Das ist die Frage. Ist wohl wie ne&#8217; Art Autowasch-<br />
anlage.<br />
Nanu? Welch Irrtum, man fährt das Gespann ganz gemach durch &#8216;nen leicht<br />
aufgestauten Bach.</p>
<p align="center"><img alt="Schwemme neu" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/schwemmeneu-4.jpg" width="450" height="389" /></p>
<p>&#8220;Morgen&#8221;, sagt der Bauer stolz, &#8220;morgen machen wir ins Holz.&#8221;<br />
Lumpi schaut ihn entgeistert an: &#8220;Mann oh Mann, was sagt der Mann?&#8221;<br />
Und dann erklärt der Hutzelbier: &#8220;Wir haben alle Öfen hier.<br />
Im Winter brauchen wir nicht nur Kohlen, man muß sich auch sein Brennholz holen.<br />
Und das steht im Graß, festmeterweise, deshalb morgen unsere Reise.<br />
Ins Graß ! Oh weh, dem Lumpi graust, da haben doch Wölfe und Bären gehaust.<br />
Er sieht sich schon von Bären zerrissen, hätt&#8217; beinah die Arbeit hingeschmissen.<br />
Doch das Untier war nur in seinem Kopf, was war er doch für ein armer Tropf.<br />
Das Gebrüll kam nur vom Bauersmann: &#8220;Verdammt noch mal, nun pack endlich an!&#8221;</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 442px; WIDTH: 513px" alt="Lumpi Dorf Holz gut" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfholzgut.jpg" width="400" height="323" /></p>
<p>
Alle Frauen sitzen heute im Schuppen im großen Kreis beim Erbsenruppen.<br />
Derweil es draußen heftig dribbelt, werden drinn&#8217; die Schoten geknibbelt.<br />
Die Erbschen, das weiß Lumpi schon. Die nennen sich &#8220;Wunder von Kelvedon!&#8221;<br />
Zum Ruppen war er nicht bereit. &#8220;Das ist doch nun wirklich Frauenarbeit.&#8221;</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 241px; WIDTH: 457px" alt="Lumpi Dorf Erbsen gut" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorferbsengut.jpg" width="400" height="210" /></p>
<p>&#8220;Ich hab hockende Frauen am Ufer gesehn, wollen die da etwa baden<br />
gehn?&#8221;<br />
&#8220;A propos Weiberarbeit, du Dussel, gemach, die Frauen lüttern die<br />
Wäsche am Bach.<br />
Mit Seifenstein im Kessel gekocht und durchwühlt wird sie in der Helbe<br />
klargespült.<br />
Dann wird sie auf Stachelbeersträuchern gereicht, wo die Sonne ein<br />
blühtendes Weiß ihr bleicht.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><img alt="Dorf Wäsche lüttern neu (2)" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfwaescheluetternneu2-2.jpg" width="450" height="260" /></p>
<p>&#8220;Es draaascht vom Himmel, ach welch Graus. da mistet du heute den<br />
Kuhstall aus.<br />
Bei Euch in Westfalen, wir wissen das, da weiden die Kühe auf grünem<br />
Gras.<br />
Hier sind die Tiere überall das ganze Jahr im warmen Stall,<br />
wo sie friedlich ihre Krippen anschauen und die Schwalben ihre Nester<br />
bauen.&#8221;<br />
Lumpi hat die Kuh am Schwanz gerissen da hat sie ihm auf den Schuh<br />
gesch&#8230;.</p>
<p align="center"><img alt="dORF kUHSTALL 2" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfkuhstall2-3.jpg" width="450" height="307" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Lumpi grad &#8220;sein Kranz am stippen&#8221;, schallt&#8217;s: &#8220;Mähr nich&#8217; so rum,<br />
heut&#8217; geht&#8217;s Runkelkippen.&#8221;<br />
(Kranz ist ein Hefekuchen mit Rosinen, und wenn er zu trocken, wird er in den Kaffee- natürlich Kathreiner Malzkaffee- gespippt.)</p>
<p>
Schon ausgehoben liegen die Rüben bereit, nun werden sie von den Blättern befreit.<br />
Mit einer Art Machete, zu Lumpis Grauen, werden Kopf und Grünzeug abgehauen.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 350px; WIDTH: 467px" alt="Lumpi Dorf Runkelkippen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfrunkelkippen.jpg" width="400" height="309" /></p>
<p>
Lumpi sorgt sich um seine Finger, und dreckig sind sie, diese Dinger.<br />
&#8220;Klag nicht&#8221;, heißt&#8217;s, &#8220;denn früher, mußt Du wissen, haben wir sie mit Rübenziehern rausgerissen,<br />
das war viel schwerer für die Leut&#8217;, ein Kinderspiel ist das doch heut&#8217;.<br />
Doch der Lumpi bleibt dabei, es ist &#8216;ne arge Schinderei.<br />
Wenn alle Rüben aufgeladen, werden sie zur Zuckerfabrik nach Straußfurt gefahren.</p>
<p align="center"><img alt="Zuckerfabrik mit Pferd neu" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/zuckerfabrikmitpferdneu-1.jpg" width="450" height="389" /></p>
<p>
Hackfrüchte machen die meiste Müh. Sie werden gedrillt im Jahre früh.<br />
Die Frucht wächst in langen Reihenbeeten, dazwischen muß man das Unkraut jäten.<br />
In die Reihen werden Lücken gehackt, kleine Sträußchen bleiben als Pflanzenpack.<br />
Nun vergeht nur kurze Zeit, dann ist es zum Vereinzeln so weit.<br />
Es bleibt eine Pflanze aus jedem Strauß, die anderen rupfen Schulkinder aus.<br />
Sie bekommen 10 Pfennig pro Stunde bezahlt, was glaubt ihr, wie da mancher Bengel strahlt.<br />
Ganzjährig geht praktisch die Vorarbeit, bis es dann endlich Erntezeit.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 257px; WIDTH: 449px" alt="Lumpi Dorf Hackfrauen" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfhackfrauen.jpg" width="400" height="206" /></p>
<p>Maschinell heute alles geschiet, jedes Samenkorn liegt in Reih und Glied.<br />
Die Hackfraureihen sind stark gelichtet, denn auch Unkraut wird mit Maschinen vernichtet.</p>
<p>Was hat der Lumpi denn sonst noch gemacht? Er hat die Sau zum Eber gebracht.<br />
Es kamen 14 Ferkel zur Welt, Lumpi hat sie alle gezählt.<br />
In der Nacht hat die Sau sich auf dreie gelegt, die haben sich leider nicht mehr bewegt.<br />
Man hat sie auf den Mist geschmissen, der Hofhund hat sie dann zerrissen.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 248px; WIDTH: 471px" alt="Lumpi Dorf Sau" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfsau-1.jpg" width="400" height="191" /></p>
<p>Er hat Mist gezöttelt und Gülle gespritzt, hat für den Hopfen Stangen gespitzt.<br />
Er mußte Gänse von Anger nach Hause treiben, sie durften im Dunklen nicht draußen bleiben,<br />
und einmal hat er in Mitten der Nacht ein kollikendes Pferd zu Tierarzt gebracht.<br />
Auf der Galerie haben Tabakblätter zuhauf gewedelt, die Lumpi einzeln .aufgefädelt.</p>
<p align="center"><img alt="Galerie" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/galerie.jpg" width="400" height="352" /></p>
<p align="center">
<p>Er hat Garben gepanst auf dem Erntewagen und durfte zum Dankfest die Krone tragen-</p>
<p>So hat er vieles Neue vernommen, ist oft nicht aus dem Staunen gekommen. Im Winter hat sich Lumpi noch beim Dreschen gequält. Hat nicht die hunderte Säcke gezählt,<br />
die er die steile Stiege hinauf, drei Stockwerke hoch auf den Kornboden rauf,<br />
je 1 1/2 Zentner aufgebuckelt, während die Maschine dröhnend ruckelt.<br />
Die Frauen gabeln die Garben zu, die Körner rauschen in die Säcke im Nuh.<br />
Die Arbeit ist schwer, und man glaubt es glatt, daß ein Scheunendrescher Hunger hat.</p>
<p align="center"><img style="HEIGHT: 331px; WIDTH: 451px" alt="Lumpi Dorf Dreschen gut" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2011/08/lumpidorfdreschengut.jpg" width="400" height="299" /></p>
<p>
.<br />
Lumpis Sack wird immer leichter, grad bemerkt er dieses noch, und dann sieht er mit Entsetzen, der Sack hat ja ein Riesenloch!<br />
Tack -tack &#8211; tack riesen Körner raus, meine Güte, welch ein Graus.<br />
Doch zum Säckflicken ist keine Zeit, das ist für die Frauen Winterarbeit.</p>
<p align="center"><img alt="38 Lumpi Sack leck" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/38lumpisackleck-3.jpg" width="450" height="385" /></p>
<p>Beinahe hätt&#8217; ich&#8217;s doch vergessen, da gabs ja noch das große Fressen.<br />
Der Bauer &#8211; und das ist unbestritten &#8211; ist auf dem Schwein noch einmal<br />
um den Hof geritten.<br />
Und nachdem dies den Tod durch die Kugel ereilt, wird es fachgerecht<br />
aufgeteilt.<br />
Der Braten wird eingepökelt, der Schinken in den Rauch gehängt,<br />
und dann werden endlich die Würste geschwenkt<br />
Beim Jüngsten . das rufen alle im Chor &#8211; wird die Wurst gemessen von<br />
Ohr zu Ohr-<br />
das ganze Haus riecht nach Leberwurst, und alle haben großen Durst.<br />
Am Abend bekommen für ihre Mühe alle Helfer einen Topf mit Wurstebrühe.<br />
Und ist der Trubel endlich vergessen, muß die Familie tagelang Topfbraten<br />
essen.<br />
(Topfbraten ist ein Ragout aus den Innereien mit Zwiebeln und Lebkuchen.)</p>
<p align="center"><img alt="Dorf Wust total" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfwusttotal-2.jpg" width="450" height="304" /></p>
<p>Hat Lumpi am Anfang mal aufgemückt und sich gern von schwerer<br />
Arbeit gedrückt,<br />
&#8220;gaakt nicht rum,&#8221; hieß es, &#8220;, sonst könnt &#8216;ne Horbel auf Deinem Nischel landen&#8221;, da hat Lumpi immer nur Bahnhof verstanden.&#8221;<br />
Doch inzwischen hat er alles gerafft und fühlt sich als Meister der Landwirtschft.<br />
Zum Erntedankfest trug er den Erntekranz und abends schwenkte er Hutzelbiers Tochter zum Tanz . In der Adventszeit &#8211; was soll ich Euch sagen ?!! hat er dreizehn Schittchen ins Backs getragen.</p>
<p>( &#8220;Schittchen&#8221; nennt sich hier der Stollen, und &#8220;Backs&#8221; ist das Backhaus.)</p>
<p align="center"><img alt="Dorf Schittchen ganz" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfschittchenganz-2.jpg" width="450" height="345" /></p>
<p>Am Schluß nun sagt der Hutzelbier: &#8220;Na Lumpi, das war nett mit Dir.<br />
Nun hast Du fast ein Jahr geschaut, mit manchem bist Du jetzt vertraut.<br />
Hast tapfer Dich zumeist gehalten, werd&#8217; in Erinn&#8217;rung Dich behalten.<br />
Zum Abschied geb&#8217; ich Dir ein Blatt, das Urahn aufgeschrieben hat.<br />
Bewahr es gut in einem Schrein, vielleicht kann es Dir hilfrein sein.</p>
<p align="center"><img alt="38 abschied bauer" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/38abschiedbauer-1.jpg" width="450" height="387" /></p>
<p align="center"><strong>Notizen aus dem Jahre 1838.</strong></p>
<p><strong>1. Mittel, die Ratten zu vertreiben:<br /></strong>Man nimmt ein Mäßchen Bohnen, bratet sie in Butter und setzt sie in einige Geschirre hin, dass die davon fresse, und einige Geschirre mit Wasser dabei, dass die davon saufe. Nach diesem wird man keine wieder zu sehen bekommen, dieweil sie davon plazzen.</p>
<p><strong>2. Mittel, dass die Sperlinge den Weizen nicht abfressen:</strong> Den stillen Freitag vor dem Sonnenaufgang hinausgegangen und Weidensprossen abgeschnitten, alles in Stillschweigen. Diese Weiden hebt man auf, bis der Weizen ausgesät wird. Wenn man damit anfängt, nimmt man ein kleines Stückchen abgeschnitten ins Maul unter die Zunge, alles in Stillschweigen. Wenn man fertig ist bei dem letzten Wurf das Stückchen aus dem Maul hinterdrein gespuckt.</p>
<p>
<strong>3. Mittel gegen Sommersprossen:<br /></strong>Schneide Meerrettich in kleine Würfel, thue solche in ein Glas mit scharfen Weinessig und vergrabe es ungefähr 40 Tage in der Erde, worauf man es wieder heraus nimmt, die Flecken vor dem Schlaf damit bestreicht. Am Morgen ist die Haut weiß. Auch gut gegen Leberflecken.</p>
<p>
<strong>4. Eisen aus einer Wunde ziehen:<br /></strong>Wenn dergleichen in einer Wunde stecken, ohne dass man sie sehen und herausziehen kann, muß man zerquetschte Sonnenwirbelblätter des abends auf die Wunde legen. So wird sie sich früh am Morgen voneinander getan haben, dass man den Gegenstand ohne Schmerzen herausziehen kann.</p>
<p>
<strong>5. Wer Erbsen säen will,</strong> der säe sie im abnehmenden Monde, der wird schöne Erbsen bekommen. Wer Erbsen im Vollmond säht, der wird erfahren, dass sie sich totblühen.<br />
Wer Weizen säen will, der säe nicht gegen die Sonne, sonst wird er Brand genug bekommen. Die Sonne muß man jederzeit im Rücken haben. Wer es nicht glauben will, kann mit mir eine Probe machen.</p>
<p align="center">
Joh.Friedrich Wedel<br />
Probatum est.</p>
<p align="center">
<p>Zufrieden eilt Lumpi schnell nach Haus, denn &#8230;<br />
Abenteuer ist nun aus.</p>
<p>p.s. Blieb vom Erlernten was haften bei Lumpi? Doch,<br />
Hühnerfüttern, das kann er noch.<br />
Doch einem Hähnchen den Hals umdrehn,<br />
das hat er zwar oft genug gesehn,<br />
aber dazu kann ihn keiner zwingen,<br />
ein Brathähnchen läßt er vom Eismann bringen.</p>
<p align="center"><img alt="Dorf eismann mi tHahn" src="http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/wp-content/uploads/2014/04/dorfeismannmithahn-2.jpg" width="450" height="284" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="right">
<p align="center">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://xn--mrchenfrbielefeld-qqb67b.de/2011/08/01/lumpis-reise-ins-dorf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
